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Eine unglaubliche Geschichte.

adler @, Kurpfalz, Freitag, 15. Juli 2016, 17:53 (vor 343 Tagen)
bearbeitet von Forumsverwaltung, Samstag, 16. Juli 2016, 07:21

Passend zum schaurigen Wetter verbreiten die deutschen Krawallitätsmedien ein schauriges Sommermärchen zum Dauerläufer Kölner Silvesternacht.

Im FOCUS liest sich das in etwa so. Dicke Balkenüberschrift:
"Kölner Silvesternacht
Frau war nach Vergewaltigung an Silvester schwanger"

Tatsachenbehauptung, als sei Maria Furthwängler, der ja der Focus irgendwie gehört, persönlich dabei gewesen:
"wurde nun das schockierendes Schicksal einer Frau bekannt. Sie wurde vergewaltigt und war darauf schwanger."

Irgendwann wird's dann doch blos zum Hörensagen. Mit der Opferin hat überhaupt niemand von der Märchenpresse gesprochen. Das ganze berichtet eine Wichtigtuerin vom Frauennetzwerk über eine, die angeblich von ihnen beraten wird, vor dem Untersuchungsausschuß zu Kölleda.
"Am Donnerstag berichtete Frauke Mahr, Geschäftsführerin von "Lobby für Mädchen in Köln" dem Ausschuss zur Silvesternacht von der Vergewaltigung auf dem vollen Vorplatz des Kölners Hauptbahnhofs."

Weiter geht's mit dem Schauermärchen:
"Daraufhin wurde die Frau auf dem Boden liegend vergewaltigt. Dies habe ihr die anonyme Anruferin mitgeteilt, erklärt Mahr."

Mal wird sie als Traumatisierte von denen beraten, dann wars mal ein anonymer Anruf. Die Wahrheit ist ein Blatt im Wind.

Die Kölner Silvesternacht: a never ending story - und ewig grüßt das Murmeltier.

"Die Polizei konnte die Frau schließlich von ihrem Peiniger befreien. Anschließend floh sie in Panik. ... Aus Scham hatte die Frau keine Anzeige erstattet."
Also: Die virtuelle Frau wurde schließlich von der Polizei befreit, will aber lieber keine Anzeige erstatten, weil sie sich schämt. Und die Polizei lässt sie einfach laufen, obwohl sie dieses strafrechtlich inzwischen fast einem Mord gleichzusetzende Verbrechen auf jeden Fall, also auch ohne Anzeige, verfolgen müsste.

Wer DIE STORY glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann und daran, dass der jedes Jahr zu Erntedank mit dem Osterhasen eine Mitarbeiterparty gibt.

Und ganz am Schluss flüstert der Merkur:
"Ob die Schwangerschaft jedoch mit der Tat zu tun hat, sei noch nicht geklärt."

Der Münchner Merkur ist mir vor gar nicht langer Zeit schonmal durch feministische Berichterstattung und Schauergeschichten aufgefallen. Jüngst berichtete er von einer Gruppenvergewaltigung, die dann aber gar keine war.
Trotzdem blieb die Falschbeschuldigerin auch im zweiten Artikel Opferin:
"Das Opfer - eine IT-Fachfrau (26) - hatte die Männer nach einem Abend in einer Schwabinger Shisha-Bar mit zu sich nach Hause genommen."


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