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Die Offenbarungen des Münchner Merkur

adler @, Kurpfalz, Sonntag, 03. Juli 2016, 18:43 (vor 1170 Tagen)

Vor ein paar Wochen lernte eine als IT-Fachfrau vorgestellte 26-Jährige in einer Bar 5 junge Männer kennen, die aus dem Irak stammten und erst ein paar Wochen hier waren, wie ein Nachbar der Frau berichtet. Sie nahm diese fünf fremden Männer mit zu sich nach Hause. Dort gab es dann Alkohol für Alle und auch sie zechte mit. Es darf gemutmaßt werden, was dieses 26-jährige IT-Girl sich wohl von der Nacht erwartete.

Drei der Fünf waren, jetzt schreib ich das Wort auch einmal, offenbar, so besoffen, dass sie einschliefen. Mit den anderen beiden kam es zum Geschlechtsverkehr. So weit, so beliebig normal.

Am nächsten Morgen waren die Fünfe weg und das It-Girl bemerkte, dass sie in der Wohnung bestohlen wurde. Sie ging zur Polizei. Aber nicht, um den Diebstahl anzuzeigen, dass als Nebensache auch, sie gab an starke Unterleibsschmerzen zu haben und erstattete Anzeige wegen Gruppen-Vergewaltigung.

Ein neuer #Aufschrei! Erschütterte das Land. Von der scheußlichen Gruppen-Vergewaltigung war in fast allen Gazetten mit dicken Schlagzeilen zu lesen. Und natürlich war auch der „Münchner Merkur“ mit an Bord. Dazu unten mehr als >Die Offenbarungen des Münchner Merkur<.

Nun aber war offenbar doch alles ganz anders. Der Münchner Merkur brachte nämlich gestern eine kleine Meldung. Es sind nun – wirklich erst jetzt? - Tonaufnahmen aufgetaucht von der Nacht der Gruppen-Vergewaltigung.

* Aufnahme aufgetaucht, Männer frei - Münchner Merkur 02.07.2016
Es tauchte eine Aufnahme auf, auf der man hört, dass sie definitiv Spaß hatte. Auch eine Anwendung von Gewalt ist nicht nachweisbar. Unter diesen Umständen reichte die Verdachtslage aus Sicht der Staatsanwaltschaft München I nicht aus, die Haftbefehle aufrechtzuerhalten.

Aber sie kommen nicht heraus, aus ihrem Gedankengefängnis. Wieder blenden sie Ihre Überschrift aus, in der sie schreiben: „Männer frei“: Opferin bleibt Opferin.

Das Opfer - eine IT-Fachfrau (26) - hatte die Männer nach einem Abend in einer Schwabinger Shisha-Bar mit zu sich nach Hause genommen. Am nächsten Morgen erwachte sie mit massiven Unterleibsschmerzen. Außerdem war sie bestohlen worden.

Als sie merkte, dass sie bestohlen wurde hörte der Spaß für sie dann auf. Verständlich? Ja! Nur, damit muss man eben klar kommen. Fehler gemacht, abhaken. Das Leben ist kein Ponyhof, jedenfalls nicht nur und nicht immer. War ja irgendwie auch schön gewesen, die Nacht. Das Leben geht weiter.

So wäre das normalerweise zu verarbeiten, lebten wir in einer Gesellschaft, die sich in das Privatleben seiner Bürger, insbesondere das Intimleben, das sich meist in Schlafzimmern abspielt, nicht einmischen, nicht einmischen will, nicht einmischen darf!

In einer Gesellschaft aber, die das SPD-Grundsatzprogramm übernommen und also den Mann im Bürger, nämlich „Das Männliche“, überwinden möchte, da läuft das anders.

Nicht nur müssen die Armen Frauen in Schule, Ausbildung, Karriere und Beruf mit Extraprogrammen unterstützt, gepampert und bevorzugt werden. Der Staat ist längst ins Schlafzimmer vorgedrungen, wo er absolut nichts zu suchen hat! Und was fand er da? Wieder nur überall Arme Frauen, denen unbedingt geholfen werden muss und geschützt müssen sie werden vor dem ewig bösen und gewalttätigen Teufel Mann.

Ein Maas-loser Justizminister und eine sich Frauenministerin nennende Familienministerin sind die Steigbügelhalter einer verhängnisvollen Entwicklung. Die Unschuldsvermutung, ein jahrhundertelanger unabdingbarer Rechtsgrundsatz, soll abgeschafft werden. Jedenfalls wenn der Beschuldigte ein Mann ist und von einer Frau beschuldigt wird. Im intimsten Bereich, wo es keine Zeugen gibt, soll jetzt er dem Gericht beweisen, dass er die vorgebrachte Tat nicht begangen hat. Na viel Glück, würde ich sagen.

Nicht mehr der Staat muss einem bis bis dahin unbescholtenen Bürger ein Verbrechen nachweisen. Nein, ab sofort sind Hexenjagden wieder en vogue geworden. Der als Hexer beschuldigte muss selbst beweisen können, dass er kein Hexer ist. Sonst bleibt er eben Hexer und wird auf den Scheiterhaufen des Mittelalters verbrannt.

Die Rechtsbeugung des Justizministers Maas-los und seiner Helferin TeamGinaLisa-Schwesig fordern Frauen, die verärgert sind, geradezu auf, zur Polizei zu laufen und eine Vergewaltigung zu Protokoll zu geben. Völlig gefahrlos für sich, lebenszerstörend für den Mann, auch schon in der Vergangenheit, selbst nach einem Freispruch vor Gericht. Andreas Türk, Jörg Kachelmann und Horst Arnold könnten ein Lied davon singen, wenn sie denn alle noch leben würden.

Der Biologie- und Sportlehrer Horst Arnold starb vor fast genau vier Jahren, nur 52-jährig, an einem Herzinfarkt, nachdem er fünf Jahre im Knast gesessen hatte. Eine Falschbeschuldigung, wie sich endlich herausstellte. Trotzdem wurde er nicht wieder in den Schuldienst zurückgesetzt. Trotz astreinem Freispruch, den selbst die Gerüchtsreporterin der BILD nicht verwässern könnte, meinte die damalige hessische Kultusministerin Dorothea Henzler, FDP, er solle sich gefälligst hinten anstellen und halt wieder Bewerbungen schreiben, wie jede andere auch. Horst Arnold lebte verarmt, von Harz 4 lebend, bis zu seinem frühen Tod wieder bei seinen Eltern in seinem Kinderzimmer. Eine Haftentschädigung gab es nicht, dank staatsverträglichen Frühablebens des Gequälten.

Und weil das halt für Frau so einfach ist, braucht Frau auch unerquickliche Erfahrungen, die das Leben mit sich bringt, nicht mehr ins Leben einbauen und so gesund verarbeiten. Sie braucht es heute gar nicht mehr bearbeiten. Sie kann es neurotisch ausleben, wie die die Psychopathologie das kennt. Das Ergebnis sind Hass, Gewalt, Rache und blinde Wut. Schuld sind immer die anderen, Neurose nimm deinen Lauf!

So eben auch hier. Es war eigentlich ein schöner Fick. Ich hatte denen doch so vertraut und wir waren uns so nahe, wie es zwischen Mann und Frau auch nur möglich ist. Aber, Hey! ich bin bestohlen worden! Rache nimm deinen Lauf!

Und nun endlich zu den Offenbarungen des Münchner Merkur vom 17.06.2016

Die Überschrift war wieder korrekt:

* Gruppen-Vergewaltigung: Verdächtige stellen Vorfall anders dar

Aha, es gibt also widersprüchliche Angaben, dazu, was in der angeblichen Tatnacht in der Wohnung der 26-jährigen IT-Fachfrau vorgefallen sein soll. Doch über solche Belanglosigkeiten schreitet der heutige Qualitätsjournalismus so souverän wie elegant hinweg. Entgegen seiner Headline ist dem Münchner Merkur alles klar und so offenbar, wie er sich das nur vorstellen kann:

Eine Münchnerin (26) wurde offenbar in ihrer eigenen Wohnung von fünf Männern vergewaltigt. Die mutmaßlichen Täter haben nun vor dem Haftrichter ausgesagt.
Sie hätten in der Wohnung der jungen Frau Alkohol getrunken, später seien drei von ihnen eingeschlafen. Zwei hätten mit der Münchnerin Geschlechtsverkehr gehabt, jedoch einvernehmlich. Dass sie Wertgegenstände aus der Wohnung geklaut haben, gaben die jungen Männer zu. Die 26-Jährige hätte die mutmaßlichen Täter in einer Shisha-Bar in München kennengelernt.

Ihre Zufallsbekanntschaften nahm sie mit in ihre Wohnung nach Untersendling. Dort trank die kleine Gruppe gemeinsam Alkohol. Nach Informationen der Bild soll die Clique ihr Opfer offenbar mit K.o.-Tropfen betäubt haben.

Nennt es kleinlich, aber solche scheinbaren Nebensächlichkeiten regen mich maßlos auf. Und das hat jetzt nix mehr mit unserem Bundesjustizminister zu tun. Der schreibt sich ja auch nur mit einem einfachen 's' ;-) Denn sie weisen gnadenlos auf den harten Kern dahinter. Dass nämlich die Journaille sich nicht mehr an Fakten orientiert. Sie lässt ihren Gefühlen freien Lauf. Und damit werden wir von ihr nicht mehr informiert, sondern manipuliert. Und das hat mit Journalismus auch nichts mehr zu tun.

Und da schimpfen sie, wenn sie von ihren Lesern „Lügenpresse“ genannt werden, nennen sie Wutbürger und schmeißen sie mit Pegida, AfD, Rassisten und Nazis, alles in eine Topf. Nein, das sind keine Rassisten. Das sind die letzten, die noch frei zu denken wagen. Die sind nur wütend, weil sie merken, dass man sie ständig hinters Licht führen will, sie für dumm verkaufen will und eben belügt auf Teufel komm raus.


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