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Einigung zum Thema Reform des Sexualstrafrechts

tom006 ⌂, Freitag, 01. Juli 2016, 22:36 (vor 1175 Tagen) @ Hans3

Abgesehen davon, dass nur das Selbstbestimmungsrecht von Frauen gestärkt werden soll und offensichtlich nur Männer Täter und nur Frauen Opfer sein können kann ich mit der Formulierung leben - es kommt nur darauf an, wie erkennbarer und erklärter Wille des Opfers im Gesetzt definiert ist und wie es von den Gerichten angewendet wird (und bis wann das "Opfer" seinen Willen deutlich machen muss). Wir sehen ja z.B. im Fall Lohfink, wie kompliziert das scheinbar einfache in der Praxis ist.

Ich muss sagen: ich kann mit der Formulierung überhaupt nicht leben. Eine klare und eindeutige Grenze ist lediglich die Gewalt. Und VerGEWALTigung heißt für mich auch deswegen so, weil es mit GEWALT zu hat.

"Erkennbarer Wille" - das kann alles Mögliche sein. Ein "Nein" muss ja noch nicht mal gefallen sein. Das ist so gummiartig, dass es immer zuungunsten des beschuldigten Mannes ausgelegt werden kann.

Motto dieses Vorstoßes ist mMn: "Lasst die Kachelmanns dieser Welt nicht entkommen!" - Und Kachelmann würde nach den geplanten Änderungen auch nicht entkommen sein. Gewalt hätte ja nicht mehr nachgewiesen werden müssen. Letztlich hätte gar nichts nachgewiesen werden müssen, außer: dass es dem Beschuldigten in irgend einer Weise hätte klar sein können, dass frau nicht wollte. - Und das lässt sich fast immer so hindeichseln.

Falschbeschuldigungen und Falsch-Verurteilungen werden die Tore und Türen hier noch viel weiter geöffnet, als sie es ohnehin schon sind.

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