Das Forum wird vom MANNdat e.V. (Impressum) für Diskussion und Informationsaustausch zur Verfügung gestellt. Es steht allen Interessierten zur Verfügung. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und sind keine Verlautbarungen von MANNdat. Eine Schreibberechtigung im Forum begründet weder eine Mitgliedschaft bei MANNdat, noch setzt sie sie voraus. Um einen Schreibzugang zu bekommen, bitte hier klicken. Bitte keine Beiträge oder Bilder aus fremden Quellen ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber hier einstellen. Statt dessen: Kommentierte Zitate mit Quellenangabe und Link. Kontakt: forumsverwaltung@forum-maennerrechte.de
Die Kommentarfunktion auf unserer Website erlaubt, einzelne Artikel auch unmittelbar dort zu kommentieren. Wir danken allen Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch recht herzlich und freuen uns auch in Zukunft über einen regen Gedankenaustausch.

Die weibliche Seite der Gewalt

adler @, Kurpfalz, Dienstag, 23. Februar 2016, 16:01 (vor 1182 Tagen) @ Hans3

Interessant wird es auch, wenn man den Grund betrachtet, warum Männchen kämpfen: Es geht immer um Weibchen (genauer darum, seinen Nachwuchs zu zeugen, d.h. seine eigenen Gene weiter zu geben).

Und nach dem Kampf sorgt er sich um die Nahrungsbeschaffung, damit dieses Weibchen den Nachwuchs auch zur Welt bringen kann.
Und danach um die Nahrungsbeschaffung für das Weibchen UND den Nachwuchs.
Und durch diesen einfachen biologischen Kniff ist auch der Altriusmus sein ureigenstes Erbteil. Egoistisches Denken liegt eher bei der Frau. Nicht bei jeder/m einzelnen, aber im Schnitt. Darüber müssten wir mal nachdenken, denn das hat Konsequenzen.

Und das war schon zu allen Zeiten der weitaus gefährlichere Job. Da kehrte mancher "Macho" nicht von der Jagd zurück, wurde selber zur Beute. Heute geht es weniger um die reine Nahrungsbeschaffung. Aber Resourcen sollte er schon noch ranschaffen, je oller desto doller. Das Weibchen erwartet dass immer noch in alter Tradition. Und es ist immer noch der gefährlichere Job. Tote gibt es zwar nur noch selten dabei. Aber er bezahlt das mit einer um fünf Jahre kürzeren Lebenserwartung.

Dafür müsste er eigentlich mehr Rente für die kürzere Zeit bekommen oder weniger einzahlen müssen. Ist aber nicht so. Gejammert wird hingegen über den Pensions-Gap. Schröckliches hat die feministische Genderwissenschaft da herausgefunden: Frauen haben weniger Rente als Männer. So eine Ungerechtigkeit aber auch.

In der privaten Versicherungswirtschaft, wo man noch rechnen kann, fand man eher, dass man Frauen weniger auszahlen müsste für die längere Zeit. Wollte man eher nicht, also sollten sie mehr einzahlen. Geht ja gar nicht, meinte die Politik und verordnete Unisextarife für private Kranken- und auch für Rentenkassen.

Und in Felix Austria dürfen Frauen dafür, dass sie fünf Jahre länger leben auch noch fünf Jahre früher in Rente gehen. Macht zusammen zehn Jahre längere Rentenzahlung. Es sollte bis zum Seintnimmerleinstag (einige Jahrzehnte!) "schrittweise" angeglichen werden. Die ÖVP drängte aufs Tempo, knickte jetzt aber ein.

Frauenministerin (sowas gibt es auch in Deutschland) Gabriele Heinisch-Hosek freut's denn auch ganz gewaltig:

"Wir freuen uns, dass die ÖVP nun endlich beim Frauenpensionsalter einlenkt", ließen Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner ausrichten.

Der Felix in Austria ist eine Frau.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum