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"Süddeutsche": Die weibliche Seite der Gewalt

Hans3, Dienstag, 23. Februar 2016, 12:25 (vor 1304 Tagen) @ AndreasKs.

Es ist wirklich erstaunlich, dass der Autorin das Phänomen weiblicher Gewalt derart fremd ist. Sie nähert sich dem mit großem Erstaunen und über den Umweg der Tierwelt.

Und ich hoffe mal, dass die Autorin nicht total deprimiert ist, wenn man ihr erklärt, dass die Schimpansen von allen Tierarten dem Menschen evolutionär am nächsten stehen:
"Im Gombe-Nationalpark in Tansania sei ein vagabundierendes Weibchen einmal neun Stunden lang von einer Koalition wütender Schimpansinnen attackiert worden, ehe sich die Einzelgängerin schwer verwundet zurückziehen konnte, berichten die Biologinnen."

naja, "attackiert" klingt sehr nett...

"Blutig wird es, wenn eine Unterlegene doch zum Zug kommt. Dessen Nachkommen haben meist nicht lange zu leben: Infantizid durch Weibchen ist verbreitet, so bei Erdmännchen, Erdhörnchen, Krallenaffen, manchen Singvögeln und Schimpansen."

Interessant wird es auch, wenn man den Grund betrachtet, warum Männchen kämpfen: Es geht immer um Weibchen (genauer darum, seinen Nachwuchs zu zeugen, d.h. seine eigenen Gene weiter zu geben).

Hätte ein Bär oder ein Löwe, der nicht kämpfen will, eine Chance sich zu paaren, einfach weil er über gute innere Werte verfügt?

Da drängt sich doch die Parallele hierzu auf. Es gibt wohl keinen größeren moralischen Zwang für einen jungen Mann als die Verachtung bzw. Belohnung durch junge Frauen.

Wird ein Hirschbulle ohne Geweih von den Hirschdamen erwählt? Immerhin ist so ein Geweih total hinderlich für den Hirsch (es hat keinerlei Vorteile im normalem Leben eines Hirsches, aber dafür viele Nachteile).
Dumme Frage...
Auch hierfür gibt es eine Parallele zum Menschen: So ist nicht nur "gutes" Aussehen (wer definiert hier "gut") wichtig, auch teure Statussymbole (z.B. ein dickes Auto, die Rolex am Handgelenk) sind bei vielen Frauen sehr naja... hilfreich.

Also wie so oft: Alle die (Feministinnen), die meinen, sich über Männer wie auch immer lustig zu machen, hätten eigentlich sehr viel Grund, kritisch das Verhalten der Frauen zu hinterfragen.

Gruß,
Hans3


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