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Neuer feministischer Grundwiderspruch

AndreasF ⌂ @, Kutenholz, Mittwoch, 09. September 2015, 20:05 (vor 1443 Tagen) @ Winrich

Ich glaube nicht, dass seine Argumentation richtig war.

Er sagte ja, dass die Löhne sinken, wenn mehr Frauen den Job machen. Ich glaube jedoch, dass schlicht und ergreifend schlechter bezahlte Jobs von Männern gemieden werden, da die Frauen ja von ihnen erwarten, dass sie die Familie ernähren - was natürlich von Gender-Seite geleugnet wird.

Frauen haben hingegen das Problem des Hauptverdieners deutlich seltener und machen dann eben die Arbeit, die ihnen am meisten an persönlicher Erfüllung bietet.

Meine Frau ist da ein gutes Beispiel. Ich verdiene recht gut und es ist für unsere Familie (Mann, Frau, 2 Kinder) Überlebenswichtig, dass dieses Geld ohne wenn und aber hereinkommt.
Kündigen? Das könnte ich nur, wenn ich übergangslos einen zumindest gleichwertig bezahlten Job bekommen würde - was mit meinen 50 Lenzen bereits schwierig wird.

Meine Frau hingegen ist gelernte Bürokauffrau und hatte, nachdem unsere Kinder auf die weiterführende Schule kamen, keine Lust mehr auf Büroarbeit.
Also wurde sie Altenpflegehelferin, ergriff also einen deutlich schlechter bezahlten Beruf, der ihr mehr persönliche Erfüllung brachte.
Nach 6 Jahren hat sie sich mit ihrer Chefin zerstritten und mal eben so gekündigt - was ich nicht kann - und sich einen neuen Job gesucht.
Glücklicherweise werden Altenpfleger gesucht und so ergab sich keine Lücke, doch wenn, dann hätte mein Hauptgehalt das abfangen müssen - umgekehrt unmöglich!

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Der Feminismus hat es geschafft, dass Frauen die gleichen Rechte wie die Männer haben, jedoch ohne deren Pflichten übernehmen zu müssen.
Gelichzeitig müssen Männer heute viele Pflichten der Frauen mit übernehmen, ohne jedoch deren Rechte zu bekommen!


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