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Neuer feministischer Grundwiderspruch

Scharlih, Mittwoch, 09. September 2015, 12:51 (vor 1438 Tagen) @ Winrich

Es klang ja bei Plasberg immer wieder unüberhörbar durch: "Solche Jobs, die eben gerne hauptsächlich von Frauen gemacht werden, also im sozialen und im Pflegebereich werden viel zu schlecht bezahlt." Das ist eben die neue Argumentation, nach dem der Gender-Pay-Gap-Schwindel von wegen 23% weniger Lohn für die gleiche Arbeit nicht mehr haltbar war.

Es ist auch eine im Kern sozialistische Position. Alle Arbeit ist gleich viel wert, alle, die arbeiten, sollen also gleich bezahlt werden. Das glauben alle Sozialisten heute noch und liegt auch der marxistischen Theorie zugrunde. Das Problem ist: die Arbeitswerttheorie ist längst widerlegt. Nicht der Wert einer Arbeit, eines Produkts, eines Angebots bestimmt den Preis, sondern die Nachfrage (im Verhältnis zum Angebot).

Daß dies nun mal so ist, paßt Sozialisten aller Schattierungen nicht, deswegen werden sie nicht müde, nach Regulierungen und Verstaatlichungen zu schreien. Das feministische Geschwätz von der "gleichwertigen" Arbeit ist nur eine Variante dieses Bedürfnisses, den freien Markt auszuschalten und an seine Stelle staatlichen Zwang zu setzen.

Scharlih


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