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SPON-Kommentar zu "Hart, aber fair" mit Tiefgang

Friedhardt, Mittwoch, 09. September 2015, 04:12 (vor 1439 Tagen) @ Viktor

Der m.E. bislang tiefgängigste Presse-Kommentar zur plassberg´schen Gender-Runde stammt aus der Feder von Jan Fleischhauer mit Schwerpunkt Biologie contra Ideologie und ist in Spiegel Online nachzulesen.

Schon der Einstieg nimmt die femo-ideologiedurchtränkte These, das Geschlecht sei in Wahrheit überwiegend sozial konstruiert, ironisch auf´s Korn:

"..dass die Natur dem Menschen Grenzen setzen könnte, ist uns in Wahrheit sehr unangenehm. Ein gutes Beispiel dafür ist die Gender-Debatte."

Zum grünen Anton:

"Dass der als Mitdiskutant geladene grüne Fraktionschef Anton Hofreiter in einem anderen Leben Biologie studiert hat, darf man in diesem Zusammenhang getrost vergessen. Seine Ausbildung merkt man Hofreiter nur noch an, wenn er über den Schachtelhalm doziert. Wer bei den Grünen Karriere machen will, sollte schleunigst vergessen, was nicht zwischen zwei Blätter aus dem anthroposophischen Seelenkalender passt."

Über den schweren Stand der Empirie:

"Das Misstrauen gegen alle, die lieber der Empirie als ideologischen Vorgaben vertrauen, hat Tradition. Die Naturwissenschaft hält ja seit Langem ziemlich fundamentale Enttäuschungen bereit: Die Sonne kreist nicht um die Erde, der Mensch ist mit dem Affen verwandt, und unsere Gene bestimmen unser Leben mehr, als sich die Vertreter der Gender-Forschung das träumen lassen."

Über die Wissenschaftlichkeit von Gender:

"Viele Aspekte der Genderstudies erscheinen geradezu absurd, irrational und antiwissenschaftlich", schreibt der mehrfach ausgezeichnete Genomforscher Axel Meyer.
"Es wäre zu begrüßen, wenn für Kulturwissenschaftler im Grundstudium einige Semester Naturwissenschaften obligatorisch wären, auch für die Studenten der zahlreichen 'Gender-Lehrstühle'."

Der Link zum Artikel:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gender-debatte-gene-sind-staerker-als-gesellschaft-kolumne-a-1051882.html

Mit empiriegesteuerten Grüssen

Friedhart


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