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Die Sendung im Rückblick

adler @, Kurpfalz, Mittwoch, 09. September 2015, 03:08 (vor 1497 Tagen) @ adler

Um die Sache jetzt mal abzuschließen, hatte ich mir die Sendung angesehen und auch ein paar Notizen gemacht. Andere Kritiken, wie sie zb bei Arne Hoffmann verlinkt werden, lese ich erst später, weil ich meinen eigenen Eindruck schildern will.

Die Sendung fing an mit einer Auswahl an Zuschriften im Gästebuch und Fratzenbuch der letzten Sendung. Es war die Rede von 1.200 Einträgen. Da fiel die Wahl sehr schwer. Deshalb wurden auch NUR Mails verlesen, die Kritik an der Sendung enthielten.

Dann noch ein paar, die sich mit dem Zensurversuch befassten. Und deshalb saß Jörg Schönenborn in der Sendung. Er wollte sein Vorgehen erklären und das finde ich schon wieder positiv. Er hat sich nicht einfach weggeduckt, sondern hielt nochmal seinen Kopf hielt. Interessant war zunächst seine Aussage, dass die Sendung in der Mediathek bis dato kaum angeklickt wurde, er sprach von drei mal am Tag im Schnitt. Na dass finde ich schon mal sehr erfreulich. Nach dem Thekengate dürfte sich die Zahl zunächst bei Facebook und nach der Wiedereinstellung in die Mediathek um einiges vervielfacht haben. Da haben sich die Frauenräte einen schönen Bärendienst erwiesen. Ohne ihr Gekreische wäre die Sendung längst in der Versenkung verschwunden, hätten sie sie nicht aus der Mediathek rausschmeißen lassen. Aber gut, der Frauenrat von NRW war nach dem Rauswurf "erfreut" und sprach von einer "Ohrfeige für Plasberg".

Schönenborn hatte das mit den drei Klicks natürlich deshalb ins Feld geführt, um anzudeuten, sei doch alles gar nicht so schlimm. Er sprach auch von KritikSTÜRMEN, die es nach der Sendung gegeben habe. Auf eine Frage, wer denn eigentlich die Interessen der Zuschauer vertrete, meinte er: "Die Interessen der Allgemeinheit vertritt DER RUNDFUNKRAT." Auweia! Hier beißt sich die Katze aber ganz feste in den Schwanz. Und, hört hört, dieser Rundfunkrat habe keinen Druck aufgebaut, sondern beraten.

Und wer isser denn DER RUNDFUNKRAT?
Frank Schäffler, Geschäftsführer von "Prometheus - Das Freiheitsinstitut" bringt es auf den Punkt: "Alle sind dabei, nur nicht die Beitragszahler ... Die Gewerkschaften, die Arbeitgeberverbände, die katholische Kirche, die evangelische Kirche, organisierte Minderheiten und die Politik sind umfangreich vertreten. Insgesamt werden so 507 Rundfunkräte vorgehalten. Eine Gruppe findet man jedoch nicht unter den Kontrolleuren – die Beitragszahler." http://zwangsbeitrag.info/alle-sind-dabei-nur-nicht-die-beitragszahler/

Auftritt Sybille Mattfeld-Kloth (Frauenverband Niedersachsen, Bündnis90/ Die Grünen).
Nein, sie hätten natürlich keinen Druck aufgebaut, sondern besorgt sei sie gewesen. Berief sich auf irgendeinen Paragraphen im Rundfunkgesetz, der Ausgewogenheit fordere, sie ist ja Juristin. Ja wo war denn ihre Besorgnis bei den VIER einseitigen Vorgängersendungen? Später kommt noch das Grundgesetz, der § 3, die Gleichberechtigung. Oder war's doch schon wieder die Gleichstellung?

Kubicki
kontert mit der Pressefreiheit, auch GG. Der Auftrag sei Meinungsvielfalt. "Sie wollen die Auswahl [der Gäste] bestimmen. Und das steht Ihnen nicht zu!"

Weiter Mattfeld-Kloth.
Ja, von den Frauen her sei die Sendung wohl ausgeglichen gewesen, denn es saßen drei Frauen am Tisch- ABER: Es fehlte an Kompetenz. Die Auswahl der Gäste sei das Kernproblem, es habe "unter den Eingeladenen Personen von mangelnder Kompetenz" gegeben. Und jetzt lief ein offenbar einstudierter Schlachtplan ab, Sophia Thomalla den Schneid abzukaufen, den sie in der letzten Sendung noch hatte. Sie könne die Einladung von Sophia Thomalla nicht nachvollziehen, es habe sich wohl der eine oder die andere gefragt, wo da der Informationsgehalt sei, welchen Mehrwert ihre Teilnahme bringe. Das ging dann über in den

Auftritt Anne Wizorek,
die den Pass aufnahm. sie die habe die mangelnde Kompetenz von Frau Thomalla schon in der letzten Sendung beanstandet. Ihre Anwesenheit sollte wohl nur dazu dienen, den Unterhaltungswert zu steigern. Zur Kompetenz der Witzorek sei gesagt, dass diese darin besteht, dass sie „Netzfeministin“ ohne irgendeinen Abschluss ist und ihre bisherigen Leistung darin bestehen, einen #Aufschrei! bei Twitter losgetreten und bei Amazon darum gebettelt zu haben, günstige Rezensionen zu ihrem seltsamen #Aufschrei!-Buch positiv und andere negativ zu bewerten. Wenn man Frau ist, dann reicht das aber heutzutage locker, bis in Bundesministerien vorzustoßen. Sie ist jetzt "Expertin" beim Mysterium-für-Alles-außer-Männer der Manuela Schwesig, der anderen jungen Blonden mit viel verborgener Kompetenz. Zum Buch gibt es eine Rezension von Arne Hofmann. http://www.amazon.de/review/R18V5M9YKGAAZ3 Und mehr braucht man davon auch nicht zu wissen.

Abgang Schönenborn:
Nach ca 35 Minuten beendet Plasberg den Zensur-Komplex und Schönenborn verlässt die Bühne um etwa 21:36 Uhr.

Und viel mehr ist zu dieser Sendung auch nicht mehr zu sagen. Thomalla hat sich den Schuh vom dummen Blondchen leider angezogen, machte im Vergleich zur letzten Sendung einen etwas zerknitterten Eindruck und kam kaum noch zu Wort. Sicher wurde sie auch bereits in den Vorgesprächen bearbeitet, was zu sehen war, war nur die Spitze des Eisberges. Und wenn sie doch mal den Mut fasste mal was sagen zu wollen, dann wurde sie sofort von Girlie Witzorek unterbrochen.

Durch diese Kompetenz, nie jemanden ausreden zu lassen ist sie ja bereits in der letzten Sendung aufgefallen. Das stand so oft im Gästebuch und auch in den Kommentaren der Medien zur 1. Sendung, dass sie sich was vorgenommen hatte. Nein, diese Angriffsfläche wollte sie nicht wieder bieten. Das hielt sie auch anfänglich durch und zwar bis ziemlich genau zum Abgang Schönenborn. Aber so ein Charakterdefizit, wenn man - pardon: frau natürlich! - es nun mal hat, lässt sich eben nur eine Weile verbergen. Es bricht doch immer durch, egal wie sehr man - pardon: frau natürlich! – sich auch bemüht. Es sei denn man - pardon: frau natürlich! - arbeitet daran. Weil aber Frauen heute dadurch keine Nachteile haben, sondern Grimme-Preise für ihre Neurosen erhalten, fehlt halt der Leidensdruck und sie verlassen diese Welt, ohne etwas aus ihrem Leben gelernt, ohne die Fragen beantwortet zu haben, die das Leben ihnen gestellt und aufgegeben hat.

So, das war's jetzt aber wirklich, sonst schreib ich ja noch, wenn es draußen schon wieder hell wird. Nur noch so viel:
Das Publikum war nicht einseitig ausgewählt, sondern gemischt. Die Sendung war recht ausgewogen, jedenfalls im Vergleich zu sonstigen Sendungen der öffentlich rechtlichen Erziehungsanstalten. Die Redezeiten waren in etwa gleich verteilt, mit leichtem Übergewicht zur feministischen Seite, was insbesondere auch daher kommt, dass beide Vertreterinnen, sowohl Witzorek als auch Mattfeld-Kloth, es nicht schafften, auch mal andere Meinungen sich anhören zu könnnen, ohne unterbrechen zu müssen. „Die Watte aus den Ohren und in den Mund!“, sagt man zu solchen Charaktergestörten. Ist aber nur ein subjektiver Eindruck. Kann auch daran liegen, daß meine Wahrnehmung durch die Erwartungshaltung beeinflusst war, ein ganz anderes Spektakel vorgesetzt zu bekommen. Es kann also auch viel einseitiger gewesen sein. Müsste man mal nachmessen die Redezeiten.

Ein Schmankerl noch zum Schluss:
Mattfeld-Kloth war ja "erstaunt", dass die Sendung aus der Mediathek genommen wurde. Wirklich nur erstaunt? Plasberg fragte nach, weil er was von "erfreut" gelesen hatte. War ich nicht, blökte die Ertappte, das waren die anderen. Das war der Frauenrat von NRW. Sie aber ist 2. Vorsitzende in Niedersachsen. Wie schrieb Astrid von Friesen schon 2006? "Schuld sind immer die anderen!"

adler


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