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Frauenpolitischer Sprecher der SPD lehnt Prostitutionsgesetz ebenfalls ab

Friedhardt, Sonntag, 23. August 2015, 19:04 (vor 1455 Tagen) @ Friedhardt

Auch der frauenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag Sönke Rix unterstützt die Resolution von Amnesty International und wendet sich gegen die feministische Ideologisierung des Themas.

Das kann man angesichts der ziemlich mächtigen Frauenliga in der Fraktion durchaus als mutig bezeichnen.

Einige kurze Auszüge:

"Gegen die AI-Entscheidung hat sich in Windeseile ein Bündnis formiert, das in jeder Form der Prostitution einen Verstoß gegen die Menschen- und gegen die Frauenrechte sieht. Dieses Bündnis ist vor allem laut, empört sich, argumentiert wenig sachlich. Es moralisiert, ideologisiert."

"Die Empörungsfront gibt sich selbstbewusst: Wir wissen, was gut für euch ist – und was böse. Denn wir sind die Guten und wer anderes denkt, ist böse. Damit kann man sich eine Weile gut fühlen, den Prostituierten hilft es wenig."

Der letzte Satz gibt den Tenor des Beitrags wieder: Es geht mehr um die Frauen. Zum Thema "Freier-Kriminalisierung" äußert sich der Verfasser leider nur indirekt. Vielleicht bewusst, um die mehrheitlich feministisch orientierten Fraktionsfrauen nicht noch mehr herauszufordern? Dann würde der Zweck das (in diesem Fall fehlende) Mittel heiligen. Obschon ich mir dazu gewünscht hätte, dass der männliche Standpunkt besser vertreten wird.


Der Link:

http://www.fr-online.de/gastbeitraege/gastbeitrag-verbieten-hilft-den-prostituierten-nicht,29976308,31484020,item,72.html

Mit ent-ideologisierten Grüßen

Friedhardt


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