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Bundesrichter Thomas Fischer zum Prostitutionsgesetz

Friedhardt, Mittwoch, 19. August 2015, 22:20 (vor 1459 Tagen)

In einem ironisch-tiefgründigen Beitrag nimmt Bundesrichter Thomas Fischer in seinem jüngsten Beitrag der ZEIT ONLINE - Serie "Fischer im Recht" Stellung zum geplanten Prostituierten-Schutzgesetz - vor dem Hintergrund der Amnesty International Resolution zur Legalisierung der Prostitution weltweit.

Die vom Bundesjustizminister Maaß angekündigte Freier-Strafbarkeit wird auseinandergenommen, Alice Schwarzers´s Kampagne zur Abschaffung der Prostitution in Europa wird ad absurdum geführt und der von interessierter Seite mit heuchlerischer Doppelmoral geführten Debatte werden Fakten entgegengehalten.

Hier das Fazit:

"Die geplanten Gesetzesverschärfungen sind vor allem eines: Placebos in einer unausgereiften politischen Diskussion, die sich nicht entscheiden kann zwischen moralischer Entrüstung und vernünftigem Rechtsgüterschutz. Maßnahmen wie eine Strafbarkeit von Freiern sind unmittelbar kontraproduktiv. Die Kampagne zur umfassenden Kriminalisierung und Ausgrenzung von (freiwilliger) Prostitution ist ein polizeistaatliches Konzept, das nicht die Prostitution abschafft, sondern Prostituierte unsichtbar und rechtlos macht. Der Ansatz von Amnesty International ist rational und an den Menschenrechten der Betroffenen orientiert. Er sollte umgesetzt werden."

Der Link zum ganzen Artikel:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-08/prostitution-justiz-fischer-im-recht

Mit moralinfreien Grüßen

Friedhardt


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