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Grünen-Tante kritisiert Filmförderung

Winrich, Mittwoch, 19. August 2015, 18:39 (vor 1465 Tagen)
bearbeitet von Winrich, Mittwoch, 19. August 2015, 19:02

Die medienpolitische Sprecherin der Grünen Tabea Rößner stellt ein Ungleichgewicht bei der Vergabe von Fördermitteln seitens der Filmförderungsanstalt FFA fest.

So hätten im Zeitraum von 2004 bis 2013 Produktionen mit weiblichen Regisseuren nur zu 33% Anträge auf Fördermittel bewilligt bekommen. Bei Anträgen mit männlichen Regisseuren seien es sage und schreibe 40% gewesen.

Aber es kommt noch dicker:

"Produktionen mit weiblicher Regie beantragen weniger Fördermittel, von 2004 bis 2013 machten sie durchschnittlich nur etwa 16% der beantragten Budgets und 21% der beantragten Produktionen aus. Hier sind Produzent*innen sowie Fernsehredakteur*innen gefragt: Warum kommt es zu so wenigen und niedrig budgetierten Anträgen? Warum reichen Produzent*innen so wenige Vorhaben unter Beteiligung von Regisseurinnen ein? Kommen die Finanzierungen durch fehlende Koproduktionen mit dem Fernsehen zu oft nicht zu Stande? Und auch die Filmförderung muss sich fragen lassen, ob sie möglicherweise das Signal sendet, dass Projekte mit Regisseurinnen weniger Chancen haben."

Hat man da noch Worte? Aber gut, dass wir solch tüchtige Suchmaschinen für Ungleichheiten haben. Sie werden nicht eher rasten und ruhen bis alle Menschen das Gleiche sind, bekommen und machen.


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