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Wie Heiko Maas die "Asylantenflut" eindämmen könnte

Radfahrer @, Sonntag, 09. August 2015, 19:33 (vor 1471 Tagen)
bearbeitet von Radfahrer, Montag, 10. August 2015, 22:48

Um Missverständnissen vorzubeugen: Mit meiner Überschrift meine ich ausdrücklich nicht, dass es eine Asylantenflut gebe! Ich habe mich mit der deutschen Asylpolitik zu wenig beschäftigt, um mir darüber ein Urteil anzumaßen.

Eigentlich gehört das Asylthema zum Ressort des Inneren. Aber womöglich gibt Herr Maas seinem Kollegen bald ein wirksames Mittel an die Hand, um unliebsame Asylbewerber schnell und teutonisch-sauber wieder loszubekommen.

Ganz einfach: Man "verschärft das Sexualstrafrecht". Was hinter diesem Euphemismus steckt, dem viele vielleicht zustimmen würden, ist in Wirklichkeit keine Verschärfung, sondern eine Vereinfachung, um einer Sexualstraftat Beschuldigte schneller und vor allem öfter zu bestrafen. Ob man damit mehr Vergewaltiger hinter Schloss und Riegel bekommt (dagegen hätte ja niemand etwas), ist mehr als fraglich, denn wenn bei unsicherer Beweislage ein Unschuldiger im Knast landet, läuft der/die echte Täter/in vielleicht noch frei draußen herum und sucht sich das nächste Opfer.

Aber zurück zur Asylpolitik. In Holzkirchen geschah am 6.08.2015 das Ungeheuerliche. Drei der Vergewaltigung beschuldigte Asylbewerber wurden aus der U-Haft entlassen, und gegen das vermeintliche Opfer, eine 19jährige Frau, wird nun "wegen Vortäuschens einer Straftat und Freiheitsberaubung" ermittelt. Es berichtete unter anderem München.tv. Ungeheuerlich, da es in unserem Lande eines großen Mutes bedarf, einer Frau, die vorgibt, vergewaltigt worden zu sein, auch nur kritische Fragen zu stellen. Und ungeheuerlich, da Verbrechen gegen den Leumund (von manchen zu Recht "Rufmord" genannt) in großen Teilen der detuschen Justiz als Kavaliersdelikt gelten.

Sollte Herr Maas nun seine "Verschärfung" durchbekommen, dann sähe die Geschichte anders aus: die dreie wären schuldig, und basta. Die Abschiebung rechtskräftig verurteilter asylbewerbender Vergewaltiger wäre eine Formsache. Dann muss man nur noch genug Frauen finden, die das Opfer spielen (sollte bei der derzeitigen Stimmung gegenüber Asylbewerbern kein allzu großes Problem sein), und puff, macht man aus einer Flut (falls es die denn gibt) eine Ebbe.

Noch eine Frage in die Runde: Sollte der Radfahrer sich nun fragen, wie das Ganze ausgegangen wäre, wenn die Beschuldigten in das allgemeine Täterschema WHM (Weiß, Hetero, Männlich) gefallen wären (ich stelle die Frage ganz ergebnisoffen, da ich die Nationalität der Falschbeschuldigten nicht kenne), wäre er dann rechtsradikal?

Grüßle, Radfahrer


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