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Wikipedia: Fakten löschen bis der Arzt kommt

Thorsten @, Sonntag, 19. Juli 2015, 16:07 (vor 1493 Tagen) @ Thorsten

Ermutigt durch Fionas Baines Erfolg von letzter Woche kommen nun sie und auch andere so richtig in Fahrt und auf den Geschmack, missliebige Kritik und andere unangenehme Fakten einfach zu löschen. Und sie stoßen damit auf so gut wie keinen nennenswerten Widerstand.

Artikel Misandrie
Ja, es gibt tatsächlich einen Artikel zum Thema Misandrie. Noch. Was es dort nicht mehr gibt, sind die folgenden Aussagen:

Der deutsche Kultur-Soziologe Rainer Paris konstatiert in seinem ideologiekritischen Essay "Doing Gender" eine alles durchdringende Kultur des Misstrauens, die das Verhältnis zwischen Männern und Frauen nachhaltig vergiftet habe. Nach dem Motto, Frauen seien grundsätzlich die besseren Menschen, sei aus dem berechtigten Anspruch nach gleichen Chancen schlicht Rassismus geworden. Behindert durch feministische Scheuklappen würden die unterschiedlichsten männlichen Verhaltensformen (Höflichkeit, Flirt etc.) zu männlichen Angriffen und Unterwerfungsstrategien uminterpretiert, was eine emotionale Verwüstung im Privat- und Intimleben erzeuge. [1] Die Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing sprach von "Männern als den neuen geheimen Opfern im Krieg der Geschlechter", als sie im August 2001 in einem Interview mit der britischen Zeitung "The Guardian" eine "denkfaule und heimtückische Kultur" kritisierte, die sich im Feminismus breitgemacht hätte und die darauf hinauslaufe, auf Männer einzudreschen: "Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird. Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten." Und weiter: „Die dümmsten, ungebildetsten und scheusslichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun." [2][3] (gelöscht von Fiona Baine als "nicht zum Thema gehörend)

Artikel Gender Studies
Bei Danisch konnte man letzte Woche lesen, wie die Gender Studies immer mehr ins Fadenkreuz der Kritik geraten. Da kann man in Wikipedia also ja ruhig ein wenig Nachsicht zeigen. Fiona Baine macht den Anfang und entfernt einen Hinweis auf Harald Eias Hjernevask. Das bringt Christoph Thomas auf die Idee, die Kritik bei Gender Studies habe eigentlich nichts mit dem Forschungs- und Lehrgebiet zu tun. Daraufhin entfernt Fiona eine Kritik die sich auf Judith Butlers Hinweis auf interne Widersprüche der Gender-Theorie bezieht. Und offensichtlich nichts mit Gender Studies zu tun haben auch die folgenden Aussagen:

Der Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera kritisiert den "Genderismus" als "universitäre Pseudowissenschaft", eine "fundamentalistische Anti-Darwin-Ideologie" ähnlich dem geistesverwandten Kreationismus, die naturwissenschaftlich nicht analysiert sei. [1] Nach Ansicht von Hans Peter Klein, Professor für Didaktik der Biowissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, halten die genderorientierten Curricula wissenschaftlichen Ansprüchen keineswegs stand. [2] (gelöscht von Christoph Thomas)

Damit ist nun auch der Artikel Gender Studies frei von jeglicher Kritik - herzlichen Glückwunsch!

Artikel Gleichstellung der Geschlechter
Im Artikel Gleichstellung der Geschlechter ist der Abschnitt Benachteiligungen von Männern nicht einmal halb so lang wie der Abschnitt Benachteiligungen von Frauen. Aber auch das ist noch zuviel:

Männer sind in Deutschland deutlich häufiger von Obdachlosigkeit betroffen [1], sind deutlich häufiger Opfer von Mord und Totschlag, Raub und Körperverletzung [2]. Mehr als in 95% der tötlichen Arbeitsunfälle ist ein Mann betroffen [3]. In deutschen Gefängnissen ist der Anteil von Männern um die 95% [4][5]. Die Lebenserwartung von Männern in Deutschland ist ca. 5 Jahre geringer als von Frauen [6], was sich entsprechend auf Rentenleistungen und vererbte Vermögen auswirkt. 73% der getöteten Personen im deutschen Strassenverkehr waren 2010 Männer [7]. Mehr als 80% der Todesfälle durch illegale Drogen sind Männer, Stand 2010 in Deutschland [8]. (gelöscht von Fiona Baine weil "Thema verfehlt". Prozentsätze sind eben nur dann ein Indiz von Benachteiligung, wenn es sich um unbereinigte Einkommensvergleiche oder Vorstandspöstchen dreht, bzw. wenn die Zahlen direkt aus dem Gleichstellungsbüro kommen.)

Sonstiges
In der Artikeldiskussion von Jessica Valenti löscht Fiona Baine vorsorglich die Frage, ob deren Baden in männlichen Tränen nicht eine Erwähnung im Rahmen ihres Online-Aktivismus verdienen würde. Dafür besteht Fiona in der Diskussion zum Artikel Häusliche Gewalt darauf, eine ihr missliebige Pilotstudie nochmal explizit als "nicht repräsentativ" zu charakterisieren, obwohl das in der Wikipedia sonst unüblich ist. Ist hier aber wichtig, nicht das noch jemand auf die Idee kommt, Gewalt gegen Männer ernst zu nehmen. Nur im Artikel von Aleister Crowley, einem zoophil-voyeuristischen Okkultisten und Hitler-Bewunderer, findet Fiona ihren Meister in Mr. Froude und muss schmollend und unverrichteter Dinger von dannen ziehen.


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