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Wikipedia: Frauenhäuser (endlich) frei von Kritik und Kontroversen

Thorsten @, Sonntag, 12. Juli 2015, 19:54 (vor 1444 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Sonntag, 12. Juli 2015, 20:52

Letzten Mittwoch haben wir gesehen, wie man einen Personenartikel entgegen der Wikipedia Regeln mit Kritik zupflastern kann. Heute schauen wir uns zur Abwechslung mal an, wie man einen Artikel über eine Institution von jeglicher Kritik reinwaschen kann. Und da es sich bei der kritisierten Person um Professor Gerhard Amendt gehandelt hat, was würde besser passen als der Artikel über die Institution Frauenhäuser, die von Gerhard Amendt in seinem Zeitungsartikel "Warum das Frauenhaus abgeschafft werden muss" kritisiert worden waren. Diese Kritik konnte man (natürlich zusammen mit deren Zurückweisung) bis gestern im Artikel Frauenhaus nachlesen, wo sie Fiona Baine allerdings ein Dorn im Auge war. Nachdem Fiona mit Ihrem Ansinnen auf Löschung der Kritik zunächst auf Widerstand gestoßen war, leistete Ihre Gefolgschaft, deren Haltung sowohl zum Konfliktthema als auch zu den beteiligten Benutzern selbstverständlich wie von Wikipedia gefordert "neutral" ist, ihrem Aufruf zur Abgabe einer dritten Meinungen bereitwillig und umgehend Folge, wie z.B. JosFritz, dessen "Neutralität" über alle Zweifel erhaben ist:

Nicht jeder Mist jedes abgehalfterten Bremer SDS-Dissidenten genießt Bestandsschutz auf Ewigkeit. Ganz raus mit dem Mist. --JosFritz 19:46, 9. Jul. 2015 (CEST)

Matthias Gutfeldt meint dazu:

Zunächst einmal danke für die bisherigen 3M-Beiträge, die z.T. bereits ''sieben Minuten'' nach meiner VM-Meldung hier eingetroffen sind. Es ist wahrlich erstaunlich, dass es manchen Benutzern gelingt, in so kurzer Zeit die gesamte Diskussion zum Thema und die Argumente der Beteiligten durchzulesen, wie das bei der Abgabe einer Dritten Meinung gefordert wird. Ich bin auch beeindruckt von der neutralen Haltung ("Spinner" etc) zum Konfliktthema, die auch Voraussetzung für eine 3M ist. OK, Spass beiseite. Man erlaube mir zunächst den Hinweis auf die Versionsgeschichte dieses Artikels. Sie belegt, dass Fiona B. den fraglichen Abschnitt über die Kontroverse in Deutschland bisher nicht nur für relevant hielt, sondern sogar für so relevant, dass sie ihn von 2012 bis 2014 massgeblich ausgebaut hat. Das habe ich bereits weiter oben mit Einzelnachweisen belegt. Anschliessend hat sie den Artikel fast ein ganzes Jahr lang nicht angefasst, d.h. bis gestern hielt sie den Abschnitt noch für relevant. Erst nachdem ich vorgestern gemäss der Richtlinien über den neutralen Standpunkt ergänzt hatte, wer welche Meinung vertritt, hielt sie den Abschnitt plötzlich für irrelevant und versuchte ihn sowohl häppchenweise als auch radikal zu löschen. Dieser urplötzliche Sinneswandel ist nicht logisch zu begründen. --MatthiasGutfeldt 09:04, 10. Jul. 2015 (CEST)

[Fiona,] mit deiner Argumentation könnte man auch den Abschnitt über Grossbritannien löschen; das forderst Du aber nicht (weshalb eigentlich nicht?). Oder, nur so als Beispiel, man entferne im Artikel Männerrechtsbewegung sämtliche Meinungen von Rosenbrock et al, die haben ja auch keine praktische Relevanz für die Männerrechtler, sie machen weiter wie bisher. Oder um die Kreise weiter zu ziehen, kann man im Artikel Scientology getrost die Information entfernen, dass viele Leute das nicht für eine Religion halten; diese Meinungen hatten für Scientology ja bisher auch keinerlei praktischen Konsequenzen, sie machen Kohle ohne Ende. Du siehst, worauf ich hinaus will? --MatthiasGutfeldt 09:31, 10. Jul. 2015 (CEST)

Fiona Baine könnte sich mit diesen Argumenten auseinandersetzen, aber wozu, wenn sie sie auch einfach als "ad personam und off-topic" löschen kann. Fiona Baine darf das, sie ist eben eine empfindsame Seele die sich schnell persönlich angegriffen fühlt, vor allem dann, wenn Ihr die Argumente ausgehen. Und nicht nur das, selbst ein Verweis eines anderen Benutzers auf den von ihr gelöschten Text wird zunächst von ihr und dann von JosFritz insgesamt sieben mal gelöscht [1], [2], [3], [4], [5], [6], [7]. Das war vielleicht doch ein bisschen viel, so dass sich ein Administrator genötigt sieht, darauf hinzuweisen, dass das Löschen fremder Beiträge zu unterbleiben habe. Aber selbst als der selbe Administrator Fiona am nächsten Tag in flagranti erwischt, bleibt das natürlich ohne Konsequenzen. Mehr als stetige Ermahnungen hat Fiona Baine nicht zu befürchten.

Nachdem der Widerspruch gegen das Löschen von Amendts Kritik erfolgreich neutralisiert wurde, macht sich Fiona nun ans Löschen. Zuerst verschwindet dieser (bequellte) Hinweis aus dem Artikel:

Laut John Hamel und Tonia Nicholls habe die Frauenhausbewegung in Großbritannien in den 1970/1980er Jahren den Fokus von geschlechtsunabhängigen Ansätzen der Familientherapie zu einem geschlechterspezifischen Modell verschoben, das auf feministischen Theorien von männlicher Gewalt gegen Frauen basiere.

Als nächstes entfernt sie den letzten Hinweis auf Amendts Kritik aus dem Artikel Frauenhaus, während der Abschnitt dann statt dessen in voller Länge (d.h. mit ausführlichster Zurückweisung) in den Artikel Männerrechtsbewegung gekleistert wird. Der Jubel, den diese Aktion auslöst, liefert ein weiteres Zeugnis für die "Neutralität" des anwesenden Publikums. So läuft das in der "freien Enzyklopädie".


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