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genauso geht's mir auch ...

Matt Alder @, Dienstag, 07. Juli 2015, 07:44 (vor 1507 Tagen) @ Radfahrer

Und jetzt soll ich die Petry wählen ... also ehrlich gesagt, nee, das wird glaub ich nichts mit uns.

Eben. Auch als politisch nie wirklich Linker geht mir der Zustand der Unionsparteien durch jahrzehntelange Demontage echter Persönlichkeiten (bis nur noch Charakterkrüppel übrig geblieben sind, leider ist das in den anderen Parteien genauso) auf die Nerven, was die AfD zu einem Hecht im Karpfenteich machte (im Gegensatz zu den Piraten, die von Anfang an eine peinliche Hallodri-Truppe waren).

Meine Einschätzung der Petry war aber von Anfang an ambivalent. Leider hat sich die ungute Seite meiner Gefühle bewahrheitet.

Bedauerlich für mich ist dies auch vor dem Hintergrund, dass auf demselben Parteitag Herr Adam folgenden sehr treffenden Satz gesagt hat:

Als rechts gilt heute, wer einer geregelten Arbeit nachgeht, seine Kinder pünktlich zur Schule schickt und der Ansicht ist, dass sich der Unterschied von Mann und Frau mit bloßem Auge erkennen lässt.

Sehr treffend. Ich könnte reihenweise Protest-T-Shirts drucken lassen mit Parolen des Musters "Ich ... - und das ist auch gut so!" (ersetze "..." durch "bin gegen Gender-Ideologien", "esse Fleisch", "bin hetero" usw.)

Politik ist eben kein Sommernachtstraum. Wenn eine Splitterpartei dieses Stadium nicht verlässt, erlahmt früher oder später der Kampfwillen; um es zu verlassen ist der Kampf um Wählerstimmen auf Kosten der Inhalte zu dominierend. Ohne die PDS hätte die WASG genausowenig eine Chance gehabt. Damit meine ich jetzt nicht, dass der Lucke-Flügel der AfD mit der FDP fusionieren sollte (naja, wer weiß...). Wohin es andererseits führt, wenn die Splitterparteien überhand nehmen, zeigen die Parteiendiagramme des Reichstags in der Endphase der Weimarer Republik.

Ich befürchte momentan, die deutsche Demokratie lässt sich nur noch durch eine starke Apo retten.

Gruß,

Matt


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