Das Forum wird vom MANNdat e.V. (Impressum) für Diskussion und Informationsaustausch zur Verfügung gestellt. Es steht allen Interessierten zur Verfügung. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und sind keine Verlautbarungen von MANNdat. Eine Schreibberechtigung im Forum begründet weder eine Mitgliedschaft bei MANNdat, noch setzt sie sie voraus. Um einen Schreibzugang zu bekommen, bitte hier klicken. Bitte keine Beiträge oder Bilder aus fremden Quellen ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber hier einstellen. Statt dessen: Kommentierte Zitate mit Quellenangabe und Link. Kontakt: forumsverwaltung@forum-maennerrechte.de
Die Kommentarfunktion auf unserer Website erlaubt, einzelne Artikel auch unmittelbar dort zu kommentieren. Wir danken allen Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch recht herzlich und freuen uns auch in Zukunft über einen regen Gedankenaustausch.

Homo-Ehe und Vaterlosigkeit

NorbertU ⌂ @, Nordhessen, Sonntag, 05. Juli 2015, 13:54 (vor 1422 Tagen) @ Gismatis
bearbeitet von NorbertU, Sonntag, 05. Juli 2015, 14:24

Hallo Gismatis,

es ist wohl sinnvoll, wenn ich meine Meinung zum Thema zusammenfasse:
Ich kenne sehr sympathische Lesben und Schwule und manche kann ich nicht leiden. Aber das geht mir mit Heteros auch so. Ich finde gute Travestiekünstler faszinierend, kann es aber nicht leiden, wenn Thomas Neuwirth (Künstlername Conchita Wurst) in den Medien als Frau ausgegeben oder sein Erfolg auf der Bühne fälschlich als Sieg der Schwulenbewegung behauptet wird. Ich teile die Ansicht von Dolce und Gabbana zur Adoption von Kindern (Schwule können keine Kinder bekommen und sollten das akzeptieren), finde es aber abstoßend, wenn sich ein schwules Paar mit Hilfe einer Leihmutter zu Kindern verhilft.

Es geht mir jedoch nicht um Lesben und Schwule, sondern darum, dass Menschen Kinder als ihre ausgeben, obwohl sie nicht die Eltern dieser Kinder sind.
Warum müssen Kinder nach einer Scheidung vom nächsten Ehepartner adoptiert werden, nur um eine „heile Familie“ vorzugaukeln? Diese Kinder haben Eltern und bekommen zusätzlich soziale Eltern. Dass diese im Alltag eine wichtigere Rolle einnehmen können als die leiblichen Eltern, ist häufig so. Aber diese Kinder dürfen nicht ihrer wirklichen Eltern beraubt werden.

Warum müssen Lesben und Schwule Kinder adoptieren, nur um eine „heile Familie“ vorzugaukeln? Diese Kinder haben Eltern, auch wenn sie diese verloren haben oder von diesen getrennt sind. Diese Kinder verlieren durch eine Adoption ihre wirklichen Eltern.

Es mag sein, dass es Kindern in einer anderen Familienkonstellation gut geht. Das wäre aber auch der Fall, wenn sie nicht adoptiert würden. Das sieht man an vielen Pflege- oder sozialen Nachfolgefamilien (Das Wort "Stiefkinder" benutze ich nicht gern. Besser trifft es der Begriff "soziale Kinder".)

Mein Thema ist eigentlich die Stiefkindadoption. Da Verbände von Lesben und Schwulen sich aber für ein Adoptionsrecht ihrer Klientel stark machen, betrifft meine Kritik an der Adoption auch Lesben und Schwule.

Gruß
Norbert

--
www.Stiefkindadoption.de
WWW.Opektafarmer.de


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum