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Opferabo - ein "Unwort" kehrt zurück...

Radfahrer @, Samstag, 27. Juni 2015, 11:33 (vor 1515 Tagen) @ FrankP

Hallo FrankP,

vielen Dank für den Hinweis. Hirschhauer kannte ich noch nicht. Hier mal 2 Links, ich habe die Artikel aber nur ganz grob überflogen:

Die interaktive Konstruktion von Geschlechtszugehörigkeit, Zeitschrift für Soziologie vom April 1989(!).

Wozu Gender Studies, Forschung und Lehre vom 11.11.2014.

Zitate aus dem 2. Artikel:

Die Forschung über Frauen, Männer und Queers muss [...] ihre angestammten Loyalitäten gegenüber sozialen Bewegungen in den Griff kriegen. Gefragt sind nüchterne Bestandsaufnahmen ungleicher Chancen in der Konkurrenz der ‚Geschlechter‘, Explorationen der Vielfalt neuer, posttraditionaler Lebensstile [...] und kaltblütige Bilanzierungen der historischen Gleichzeitigkeit des politisch Ungleichzeitigen – von archaischen Gewaltakten gegen Frauen über die Irrelevanz von Geschlecht bis zur Benachteiligung von Männern. Wer diesen Nerv nicht hat, sollte nicht über Geschlechter forschen. Wer ihn hat, könnte das Motto variieren, das Hans-Joachim Friedrichs einmal für die Rollendifferenzierung des Journalisten vom politisch denkenden Bürger prägte: „Eine gute Gender Forscherin erkennt man daran, dass sie sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache.”

P.S.: Ein Text wie dieser wird zwangsläufig hineingesogen in die Stimmungen und Strömungen, in denen er sich artikuliert: der eingeübten Indifferenz der meisten, bei einem immergleichen Thema auf taub zu stellen, dem verdrucksten Schweigen der politisch Gutwilligen, die schon lange ahnen, dass etwas schief läuft, dem revanchistischen Lauern von Maskulisten auf schlagkräftige Argumente und der misstrauischen Hermeneutik der Insassinnen der Wagenburg, die den Autor schon an seiner vermeintlichen Geschlechtszugehörigkeit als potenziellen Frauenfeind verbuchten. Ach Schwestern! Es gibt ein postnormatives Denken nach dem Feminismus: klar, heiter, kritisch, theoretisch innovativ und empirisch lernfähig. Sein einziger Nachteil: Es weiß nicht immer sofort, wer der Täter war.

Mit maskulistisch-revanchistischem Lauern grüßt herzlich der Radfahrer


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