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Weiblicher Sexismus xxx

Carlos, Mittwoch, 24. Juni 2015, 00:27 (vor 1516 Tagen) @ HansG

Genau durch diese Unverhältnismäßigkeit sollen ja die ungerechten Doppelstandards der Frau offen gelegt werden.

Ist das so? Stellen wir uns exakt den gleichen Sketch mit dem Mann als Akteur vor. Oder mit Anke und einem Kind. Gerne auch mit einer anderen Frau.

Die einzige Variante, die es überhaupt zur Ausstrahlung schaffen könnte ist die mit dem Mann in der Kloschüssel.

Da hast Du Recht, das funktioniert wahrscheinlich nur mit einem Mann. Aber dieser Vergleich allein ist für mich noch kein Argument, denn ich teile die implizite und oft unbewusste Prämisse nicht; die Prämisse dass Männer und Frauen gleich sind. Sie sind zwar vor dem Gesetz gleich (und das sollen sie auch), aber nicht insofern gleich, als dass sie in jeder öffentlichen oder gesellschaftlichen Situation austauschbar sind und auf die gleiche Weise wirken. Nehmen wir z.B. Fußball, das hier kürzlich Thema war; wenn ein Fußballer eine Fußballerin durch sein Können dumm aussehen lässt, ist nicht witzig, umgekehrt schon. David und Goliath sind z.B. auch nicht austauschbar; und nur aufgrund dieser Unaustauschbarkeit funktioniert ihre Geschichte (die Pointe).

Ich halte dieses "obsessive" Vergleichen (ich meine hier nicht Dich, den Mainstream) für eine Kreation des Feminismus und des Genderismus, um in praktisch jeder Situation diskriminierende Ungleichheiten zu finden oder Quoten zu fordern. Bei ihnen wäre dieses Argument an der richtigen Adresse, aber nur um ihnen vorzuführen, dass diese Gleichmacherei nicht funktioniert. Aber wir sind mit dieser Gleichmacherei groß geworden und merken gar nicht mehr, wenn wir selbst so denken.

Zugegeben, manchmal ist ein Vergleich sinnvoll, aber ich kann leider nicht herausarbeiten wann. Und zugegeben, man kann diese Unvergleichbarkeit (also diese Unterschiedlichkeit) auch künstlich anreichern (die Männer mit bösen, aggressiven, idiotischen Eigenschaften, die Frauen mit guten, sozialen) und übertreiben. Und genau das tun ja Feministen um um so wirksamer von den (selbst aufgebauten) Unterschieden ideologisch zehren zu können.

Der Doppelstandard wird also nicht nur als normal wahrgenommen sondern erlaubt sogar über eine Misshandlung zu lachen.

Wenn ich den ersten Teil des Satzes richtig verstehe, dann meinst du, dass die Zuschauer (die, die es wahrnehmen) die Doppelstandards als solche nicht erkennen (weil es für sie normal ist). Dann weiß ich nicht, ob das dem Video anzulasten ist. Außerdem dürften die Zuschauer in diesem Fall die Pointe gar nicht begreifen, weil die ja gerade auf die Doppelstandards abzielt, die man ja als solche erkennen müsste.

Der zweite Teil des Satzes, gebe ich zu, ist ein gutes Argument. Die Misshandlung (das Übertriebene) wird hier konsumierbar gemacht. Das einzige, was ich hier entgegnen kann ist, dass man den Sketch nicht für sich allein betrachten muss. Anke Engelke hat eben diesen kernigen Humor und sie nimm alle (auch Frauen) auf die selbe Weise aufs Korn (zumindest habe ich den Eindruck). Und das ist ein Bereich der Comedy - sie haben die Narrenkappe auf und können sich auch bestimmte Frechheiten erlauben (dürfen). Ich glaube, da muss man nicht alles auf die Goldwaage legen.


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