Das Forum wird vom MANNdat e.V. (Impressum) für Diskussion und Informationsaustausch zur Verfügung gestellt. Es steht allen Interessierten zur Verfügung. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und sind keine Verlautbarungen von MANNdat. Eine Schreibberechtigung im Forum begründet weder eine Mitgliedschaft bei MANNdat, noch setzt sie sie voraus. Um einen Schreibzugang zu bekommen, bitte hier klicken. Bitte keine Beiträge oder Bilder aus fremden Quellen ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber hier einstellen. Statt dessen: Kommentierte Zitate mit Quellenangabe und Link. Kontakt: forumsverwaltung@forum-maennerrechte.de
Die Kommentarfunktion auf unserer Website erlaubt, einzelne Artikel auch unmittelbar dort zu kommentieren. Wir danken allen Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch recht herzlich und freuen uns auch in Zukunft über einen regen Gedankenaustausch.

Die Allianz-Versicherung und ihr(e) Würstchen

Carlos, Freitag, 19. Juni 2015, 22:40 (vor 1520 Tagen) @ mecki76

Ja, ne Analyse ist interessant dabei kann man den Spot in eine kommunizierte Botschaft und implizite Bedingungen einteilen.

Zunächst die Botschaft:
Die Frauen sind den Männern haushoch überlegen, selbst wenn,
1. Sie gehandikapt sind, also Volleyball mit den Füßen spielen, was schwieriger ist.
2. Die Männer schummeln (1:02; „Hand, das war Hand“ , Kebekus hat gepfiffen und prompt kam die abschließende, „bestrafende“ Antwort der Frauen)

Nun die impliziten Bedingungen, die hier definieren, was ein faires Spiel ist. Es gehört also zu den fairen Spielregeln, wenn:
1. Die Frauen das spielen, was sie können, und nicht das, worum es geht (Volleyball),
2. Die Frauen in der Überzahl sind (5 zu 4),
3. Der Schiri auf ihrer Seite steht (bzw. sie selber sind und der Unparteiische ein Parteiischer ist) und deshalb,
4. die Spielregeln im laufenden Spiel willkürlich zu ihren Gunsten ändern kann (1:02 - auf einmal dürfen die Männer die Hände, beim Volleyball (!), doch nicht benutzen).

Verräterisch ist auch der Satz zum Schluss von Kebekus an die Loser: „Warum spielt ihr eigentlich nicht Fußball? Sieht man doch jetzt immer öfter bei Männern.“ Was hier auffällt, sie sagt nicht, warum spielt ihr eigentlich nicht auch Fußball, obwohl sich dieses „auch“, in Bezug auf die eben Fußball gespielt habenden Frauen, anböte.

Dann würde sie ja entweder zugeben, dass die Frauen soeben Fußball (das, was sie im Vergleich zu Volleyball können) und kein Volleyball gespielt haben und damit eine implizite Bedingung der (pseudo)Fairness (Nr.1) explizit machen und somit die darin liegende Unfairness. Oder sie würde damit sagen, dass Männer auch, wie die Frauen, Fußball spielen sollten; sich also an den Frauen ein Beispiel nehmen sollten (und dann eventuell auch gegeneinander antreten - im Fußball). Damit würde sie auch behaupten, dass Männer und Frauen denselben Fußball spielen. Da hätten sie sich erst recht lächerlich gemacht. Aber vielleicht ist es ja auch überinterpretiert.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum