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Opferabo - ein "Unwort" kehrt zurück...

FrankP, Freitag, 19. Juni 2015, 11:49 (vor 1578 Tagen)

... und zwar als "opression olympics" (sprich: Man streitet sich darüber, wer hier der am meisten diskriminierte ist - der Migrant mit Körperbehinderung oder die Frau).

Ich traute meinen Ohren nicht, als ich heute im WDR (Radio) einen Beitrag hörte, in dem das zum Thema gemacht wurde. Die Ankündigung von O-Tönen des Mainzer Genderforschers Stefan Hirschhauer ließ mich Bösartiges erwarten. Allein - diese Erwartung wurde enttäuscht.

Der "Gendermann" sprach über "monopolisierte Opferrollen" von Frauen, die ihnen Aufmerksamkeit und die Abnahme wirklicher Verantwortung einbrächten. Außerdem fühlten sich diese "Opfer" legitimiert, anderen massiven Schaden zuzufügen (sind ja eh' nur die Täter...).

Zugleich meinte er, dass diese Selbstdarstellung als ewiges Opfer auch dem früheren Feminismus mit seinen tatsächlichen Erfolgen schadet. Er sei längst dabei, sich selbst in Misskredit zu bringen.

Und die Journalistin im Studio wies dann noch auf die Problematik der "beschützenden Frauenförderung" durch den Staat, die Nachteile von Jungen im Schulsystem etc. hin. Wo es reichlich echte Opfer gibt, denen die Politik übel mitspielt. Dass es so etwas wie "Maskulismus" gibt, der sich für sie einsetzt, blieb ebenfalls nicht unerwähnt. [Wobei sie das Wort allerdings wohl nicht sonderlich passend fand.]

Leider ist davon kein Podcast verfügbar.


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