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“Getrennterziehende” statt “Alleinerziehende” - VafK auch

gewege, Sonntag, 14. Juni 2015, 14:38 (vor 1408 Tagen) @ adler

Der VafK hat den Vorschlag auch übernommen: http://vafk-karlsruhe.de/article97-Statement-zur-Verwendung-des-Begriffes-Getrennterziehende

Der dort verlinkte SZ-Artikel http://www.sueddeutsche.de/politik/debatte-um-elternrechte-getrennt-heisst-nicht-alleinerziehend-1.2440755 enthält das Wort „Teil-Erziehende“. Andere wollen lieber von „Ein-Eltern-Familie“ sprechen.

Eine Diskussion darüber, ob der Begriff „Getrennterziehende“ gut genug oder vielleicht ein anderer besser ist, halte ich für müßig. Er betrifft unser Anliegen besser als der alte und gibt Gelegenheit, die Sprache darauf zu bringen.

Dazu in einem anderen SZ-Artikel (http://www.sueddeutsche.de/leben/familienrecht-das-klischee-vom-zahlvater-1.2081021-2 ) :

Selbst Väter, die sich nicht nur als Wochenendpapa sehen und ihr Kind fast die Hälfte des Monats betreuen, müssen nämlich den gesamten Unterhalt zahlen.
Wenn es um den Unterhalt für das Kind der getrennt lebenden Eltern geht, dann hängen die Gerichte immer noch am Klischee des Zahlvaters (seltener ist es eine Zahlmutter): Ein Elternteil betreut das Kind und erfüllt damit seine Pflicht, für das Kind zu sorgen, der andere Elternteil überweist den monatlichen Regelsatz […]. Es gilt also: Einer betreut, der andere zahlt - ihn trifft die "Barunterhaltspflicht", wie Juristen das ausdrücken.

Und Karin Jäckel in „Die heroisierte Alleinerziehende und die verniedlichte Vaterlosigkeit des Kindes“ (in „Befreiungsbewegung für Männer“):

Dass rund die Hälfte aller ledigen Mütter es bereits während der Schwangerschaft nicht mehr mit dem Vater des gemeinsamen Kindes aushält und ein Drittel der in einer eheähnlichen Beziehung mit ihm lebenden Mütter sich innerhalb des ersten halben Jahres nach der Geburt von ihm trennt, wird zwar statistisch ermittelt, doch einzig der Untauglichkeit der Väter angelastet. Dass diese Mütter in diesen Fällen zumeist einen Mann, den sie zuvor sehr schlecht kannten, zum Vater ihres Kindes machten, darf anscheinend nicht gesehen und gesagt werden.[…]

[…] sehr viele alleinerziehende Mütter [bestimmen] absolut freiwillig, ihre Kinder vaterlos aufwachsen zu lassen und auf diese Weise dem natürlichsten aller Helfer aus ihrem und auch dem Leben ihrer Kinder auszugrenzen.

Grüße
Gerhard


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