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Ein paar Gedanken zum Bechdel-Test

Carlos, Sonntag, 14. Juni 2015, 14:05 (vor 1532 Tagen) @ Carlos

Hier der Test:
- Es spielen mindestens zwei Frauen mit,

- die sich miteinander unterhalten,

- über etwas Anderes als einen Mann

Dass dieser Test weder frauenfeindliche Filme aufspüren kann (viele, nach der Meinung der Feministinnen, frauenfeindliche Filme bestehen ihn), noch frauenfreundliche (viele davon fallen auch durch), und dennoch ernst genommen wird, will ich nicht weiter ausführen.

Aber die Frage, wie kann dieser Test zustande gekommen sein, ist Interessant. Bei meinen Darlegungen und beim MacGyver-Test geht es vor allem um die Abwertung des Mannes und um „Regeln“, die das vermeiden sollen, weil das als am störendsten empfunden wird. Beim Bechdel-Test geht es vor allem um mehr Präsenz von Frauen (ob nun gerechtfertigt oder nicht). Es ist bezeichnend, dass die Feministinnen in unserem frauenunterdrückenden Patriarchat das am meisten stört.

Ob die Frauen wirklich problematisch unterrepräsentiert sind kann ich nicht beurteilen; dafür fehlen mir die Kriterien. Und das Kriterium der Gleichverteilung halte ich für unsinnig. Und die Feministinnen wohl auch, denn sonst würden sie nicht mindestens 2, sondern 50% der Frauen fordern. Zwei ist oft schon die Zahl der Hauptdarsteller. Und dass die Nebendarsteller als eigenständige Persönlichkeiten (mit Namen) gezeichnet werden und sich über verschiedenste Themen unterhalten (nur nicht über Männer), dient auch nicht immer der im Film erzählten Geschichte. Zumal die Nebenrollen die Hauptfigur eher selten in den für den Film tragenden Eigenschaften übertreffen dürfen. Sie sind oft zur Belustigung da oder stellen einen negativen Kontrast zur Hauptfigur dar. Das wollen Feministinnen sicher auch nicht sein, weswegen dafür meist Männer genommen werden.

Im Allgemeinen kann man sagen, die überwiegende Masse der Filme ist entweder actionlastig oder beziehungslastig. Bei beziehungslastigen Filmen kommen Frauen häufiger vor, reden aber meistens über Männer. Bei actionlastigen Filmen kommen aber weniger Frauen vor.

Kommt einem fast vor, als ob die Filme durchfallen sollen.


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