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ich hab's nicht gesehen

Radfahrer @, Montag, 25. Mai 2015, 20:01 (vor 1550 Tagen) @ gewege

Hallo Gerhard,

aufgrund meiner musikalischen Vorurteile bzgl. dieser Veranstaltung habe ich die Sendung verpasst. Trotzdem ein paar Anmerkungen von mir Ahnungslosem:

Warum soll man nicht hinsehen dürfen? Wenn sie es nicht wollen, sollen sie sich doch anders anziehen.

[...]

Das wäre so, als würdest du im Lesesaal das Radio anmachen und, wenn jemand reklamiert, verlangen, er solle doch gefälligst weghören.

Es ist ja noch absurder. A dreht im Lesesaal das Radio an. B zeigt, z.B. durch rhythmisches Mitwippen, dass er die Musik mag. A verlangt, B solle doch gefälligst weghören. So funktioniert #Aufschrei.

Männer reagieren auf äußerliche sexuelle bzw. erotische Reize stärker als Frauen. Das wissen Frauen sehr wohl, sie ziehen sich nun mal nicht an wie Männer. Ein Dekolleté oder ein Minirock übt einen Hinguckzwang aus, bei dem man davon ausgehen sollte, dass sich die Trägerin sehr wohl darüber bewusst ist. Damit ist der schwarze Peter aber bei ihr, denn nicht jederzeit ist das für jedermann passend, und dann ist es unhöflich bis rücksichtslos.

Ich würde hier nicht von einem schwarzen Peter sprechen, denn dieser Peter ist nur ein krankhafter Auswuchs unserer überprüdisierten Gesellschaft. Ich würde das auch nicht rücksichtslos nennen, da sie ja nicht wissen kann, welche (positiven oder negativen) Gefühle sie in mir anspricht (in der Regel wird sie davon ausgeghen können, dass sie bei einem Mann positive oder keine Reaktionen hervorruft).

Wenn eine Frau mir ihre Reize zeigt, dann gibt es doch 4 Fälle:

1. wir finden einander attraktiv => sollte bei Erwachsenen kein Problem sein.
2. wir finden einander unattraktiv => sollte bei Erwachsenen auch kein Problem sein.
3. sie findet mich attraktiv, ich sie nicht => ich werde ihre Reize ignorieren, und sie wird das notgedrungen übergehen.
4. ich finde sie attraktiv, sie mich nicht => der eigentlich einzig interessante Fall.

Die meisten Frauen sind heutzutage zum Glück emanzipiert und selbstbewusst. Sie freuen sich über Aufmerksamkeit und setzen Grenzen. Sie lachen, wenn ich sage, "ich habe auf dein Gesäß geschaut". Sie sagen ja oder nein, wenn ich sage, "kann ich mal anfassen?".

Eine kleine Zahl komplexbehafteter Zicken konstruiert aus derlei Szenarien eine sexuelle Belästigung. Und das Schlimme ist, dass sie versuchen, ihre Verklemmtheit als Norm zu etablieren. Schlimm nicht nur für Männer, sondern auch für die wirklich emanzipierten Frauen. Und wer unterstützt diese Zicken? Natürlich die mächtigen Männer. Der Grund ist einfach. Man spielt sich als Beschützer auf und schafft ganz nebenbei ein völlig verdrehtes, im engsten Wortsinne anti-emanzipatorisches Wertesystem, das aus Konkurrenten gleich Kriminelle macht. So funktioniert der feministische Sozialdarwinismus, von dem ich auch hier schon schrieb.

Ich möchte es mir vorbehalten, nicht zu jeder Zeit auf meinem sexuellen Nerv angesprochen zu werden. Das ist auch eine Frage der Achtung.

Zustimmung mit großen Aber: Aber die Verantwortung dafür sollten wir schon selbst übernehmen. Ich möchte es nicht den Frauen und schon gar nicht dem Gesetzgeber überlassen, wann mein sexueller Nerv unerwünschtermaßen angesprochen wird.

Z.B. wähle ich mir Nachrichtenmagazine meistens nach dem Geschlecht des Moderators aus: ich empfinde es als Zumutung, wenn Marietta Slomka oder Pinar Atalay mir dann mit einem tiefen Dekolleté gegenübersitzen.

Gute Strategie, da in völliger Eigenverantwortung durchführbar.

Grüßle, Radfahrer


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