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Ein Orden für eine Ohrfeige.

adler @, Kurpfalz, Mittwoch, 20. Mai 2015, 13:53 (vor 1553 Tagen)

"Gestern ging die Nachricht durch alle Medien, dass der so genannten Nazijägerin Beate Klarsfeld, bekannt geworden durch ihre Ohrfeige, die sie Bundeskanzler Kiesinger verabreichte, das Bundesverdienstkreuz verliehen werden soll. Angeblich soll Bundespräsident Gauck die Urkunde schon unterzeichnet haben."
http://www.freiewelt.net/das-bundesverdienstkreuz-mit-unterstuetzung-von-sed-und-stasi-10059578/

Zur Würdigung dieses Vorgangs muss man sich erinnern, dass der amtierende Bundespräse 10 Jahre lang engagierter Chef der nach ihm genannten Gauck-Behörde war. Dort wurden akribisch Unterlagen der Stasi und des MfS der DDR gesammelt, aufgearbeitet und Betroffenen zur Einsicht zur Verfügung gestellt.

Nun hatte aber schon sein Vor Vorgänger im Amte des Bundespräse verfügt, dass die FrauenQUOTE bei der Vergabe der zum Karnevalsorden degenerierten höchsten Auszeichnung dieser Republik angehoben werden müsse. AFAIR sollten 1/3 der Ausgezeichneten hinfort Frauen sein. Nur scheint es gar nicht so leicht, auch geeignete Kanidat.I.nnen zu finden.

Schon der damalige Bundes-Horst hatte da so seine Probleme. Und so kam es, dass eine für die Gründung, eigentlich blose Verwaltung, eines "Lachmuseums" für die Quote beim Kreuz herhalten musste. Denn das Lachmuseum wurde von der BASF gesponsort, also eigentlich bezahlt. http://www.echo-muenster.de/node/44885 Den Orden gab es also für ein fremdfinanziertes Hobby einer Frau auf dem Weg zur Selbstverwirklichung.

Aus dem Horst ist jetzt ein Gauckler geworden. Aber das Kreuz mit der Quote ist geblieben. Und Beate soll es sich ja so gewünscht haben. Vor drei Jahren war sie von DieLinke als Kandidat.I.n als Bundespräsa aufgestellt worden. Und was fanden damals die Medien heraus?

"Mehrere Medien brachten Berichte darüber, dass Klarsfeld, von Stasioffizieren intern „Klara“ genannt, von der Stasi und der SED munitioniert wurde.
(...)
Klarsfeld reiste mehrmals in die DDR, um Material entgegenzunehmen. Von 1966 bis 1989 dauerte ihre Zusammenarbeit mit dem MfS."

Das ficht den ersten Chef der Stasi-Unterlagen Behörde heute aber nicht mehr an. In seiner jetzigen Position hat obere Priorität "Cherchez Les Femmes!" Alles andere ist dem unterzuordnen. Der 75-jährige hat so viel Spass an seinem Posten gefunden, dass er gerne noch mal antreten möchte und da darf man es sich nicht verscherzen mit dem Feminat.

Vera Lengsfeld hat in ihrem Artikel dazu die richtigen Worte gefunden:
"Gauck ist inzwischen ein Musterbeispiel dafür, wie man sich in einem Amt so verbiegt, dass man kaum glauben kann, dass es sich um denselben Menschen handelt, den man gekannt hat."

Gruß
adler


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