Das Forum wird vom MANNdat e.V. (Impressum) für Diskussion und Informationsaustausch zur Verfügung gestellt. Es steht allen Interessierten zur Verfügung. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und sind keine Verlautbarungen von MANNdat. Eine Schreibberechtigung im Forum begründet weder eine Mitgliedschaft bei MANNdat, noch setzt sie sie voraus. Um einen Schreibzugang zu bekommen, bitte hier klicken. Bitte keine Beiträge oder Bilder aus fremden Quellen ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber hier einstellen. Statt dessen: Kommentierte Zitate mit Quellenangabe und Link. Kontakt: forumsverwaltung@forum-maennerrechte.de
Die Kommentarfunktion auf unserer Website erlaubt, einzelne Artikel auch unmittelbar dort zu kommentieren. Wir danken allen Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch recht herzlich und freuen uns auch in Zukunft über einen regen Gedankenaustausch.

Frauenbeauftragte in Behinderten-Werkstätten

mecki76 @, Lübeck, Dienstag, 05. Mai 2015, 03:00 (vor 1566 Tagen) @ James T. Kirk

Eine Dame war schwer enttäuscht, dass ich die Notwendigkeit von Frauenbeauftragten anzweifelte.
Ich habe ihr aber dann an diversen Beispielen vorgerechnet, dass Frauen in allen Belangen überbewertet werden, während Männer KEINERLEI Unterstützung erhielten.Sie war jedoch nicht zu überzeugen und fühlte sich persönlich angegriffen.

Ein krasses Beispiel habe ich in einem anderen Posting bereits dargestellt: Es ging um sexuelle Übergriffe durch Frauen gegen Männer, und wie die Werkstatt damit umgegangen ist.
Das Ergebnis ist bekannt: ER wurde gefeuert, SIE wurde nicht belangt. Später wurde sie dann wegen anderer Delikte versetzt, aber genaueres weiss ich da auch nicht. Die Beteiligten haben mir als Geschädigtem jedoch permanent die Alleinschuld angelastet, konnten jedoch auf konkrete Nachfragen zu Fakten keinerlei Beweise vorbringen.

Auf meine Anregungen zum Thema Behindertenbeauftragte haben die Verantwortlichen zwar via Mail reagiert, geändert hat sich jedoch nichts. Ein Beispiel hier:

Der Text über die Aufgaben der Behinderten-Beauftragten auf der Webpräsenz lautet:

Zu den Aufgaben gehören:
Auf die Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen von Menschen mit und ohne Behinderung hinwirken.

Bürgerschaft und Verwaltung in Angelegenheiten von Menschen mit Behinderung beraten und Lösungskonzepte bei Problemen entwickeln.

Ansprechbartnerin für Menschen mit und ohne Behinderung und für Verbände sowie Institutionen in Angelegenheiten sein, die die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung betreffen
(Wegweiserberatung, Informationsvermittlung).

Aktiv darauf hin wirken, dass geschlechtsspezifische Benachteiligungen von behinderten Frauen verhindert werden.

An kommunalen Planunge und Vorhaben, die die Belange von Menschen mit Behinderung betreffen, ist die Beauftragte frühzeitig und umfassend zu beteiligen. Die Vorschriften, die dem Datenschutz dienen, bleiben hiervon unberührt.

Die Behindertenbeauftragte hat das Recht auf Anhörung in der Bürgerschaft und in ihren Ausschüssen. Sie kann dieses Recht in den Ausschüssen auf Mitglieder des Behindertenrates delegieren.

Zur Sicherung und Verbesserung der Barrierefreiheit im Sinne von § 2 Absatz 3 des Landesbehindertengleichstellungsgesetzes ist der Beauftragten frühzeitig die Möglichkeit zu geben, bei baulichen Veränderungen in Einrichtungen und Gebäuden und bei Planung wichtiger Veranstaltungen Stellung zu nehmen.

Hervorhebung einzelner Passagen durch mich.

Quelle:

Behindertenbeauftragte der Hansestadt Lübeck

Meine schriftliche Anregung zur Veränderung:

Sehr geehrte Fr. Bade!

Mein Name ist Markus Albrecht. Ich arbeite als Pflegebegleiter für die Vorwerker Diakonie und bin seit einiger Zeit im Werkstattrat tätig.

Ich habe mir einmal die Aufgaben durchgelesen, die zu Ihrer Arbeit gehören. Darin findet sich auch der Satz

Aktiv darauf hin wirken, dass geschlechtsspezifische Benachteiligungen von behinderten Frauen verhindert werden.

Ich kann diesen Satz so nicht akzeptieren, da er darauf abstellt, dass Frauen allein von Benachteiligungen betroffen seien. Das jedoch ist nachweislich falsch! Männer werden, gerade als Behinderte, viel häufiger Opfer als behinderte Frauen. Jedoch wird die Gewalt gegen Männer nicht als Gewalt erkannt, vorsätzlich geleugnet oder billigend in Kauf genommen. Durch die Aussage, Frauen seien besonders betroffen, vermitteln Sie den Eindruck, dass Männer überhaupt nicht betroffen seien. Das senkt die Hemmschwelle gegenüber Gewalt gegen Männer. Ich bitte Sie, diesen Passus zu streichen, oder ihn geschlechtsneutral zu gestalten.

Wenn Sie es wünschen, können wir auch gern gemeinsam einmal über diese Thematik sprechen. Ich selbst komme aus Lübeck, und habe es in die Innenstadt nicht weit.

Über eine Antwort Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Albrecht


Das alles war im Mai 2014. Geändert hat sich jedoch seither nichts, der Text steht nach wie vor unverändert parteiisch auf der HP.

Mehr kann ich leider zum jetzigen Zeitpunkt nicht berichten.

Und noch etwas WICHTIGES zum Schluss:

HEUTE, AM 05. MAI, IST EUROPÄISCHER TAG ZUR GLEICHSTELLUNG BEHINDERTER

Leider ist dieses politische Ereignis, welches seit 1992 besteht, Google keine Animation auf ihrer Startseite wert...:-(

Ich werde mit dem Werkstattrat der Vorwerker Diakonie auf dem Lübecker Kohlmarkt anwesend sein, um dort auf unsere Anliegen aufmerksam zu machen, und mit Aktionen für alle die Bevölkerung mit einzubinden.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum