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Gender Pay Gap was steckt eigentlich dahinter?

HansG, Sonntag, 22. Februar 2015, 15:52 (vor 1583 Tagen) @ Sandal Tolk

„Wenn wir uns aber darum kümmern sollen, massenhaft Männer in die Niedriglohnbereiche zu locken, bleibt für unsere eigentliche Aufgabe, nämlich die Benachteiligung von Frauen zu bekämpfen, kaum noch Kapazität“, erklärt Kristin Rose-Möhring, Gleichstellungsbeauftrage im Familienministerium und Vorsitzende des Arbeitskreises der Gleichstellungsbeauftragten des Bundes.

Quelle

Im Klartext: Die Gleichstellung ist dazu da, die Männer massenhaft in die Niedriglohnbereiche zu locken!

Kann man so interpretieren. Muss man aber nicht.

Denn Männer sind oft auf den unteren Ebenen des öffentlichen Dienstes unterrepräsentiert. Aber nicht, weil sie benachteiligt sind, sondern weil sie diese Jobs schlicht nicht wollen.

Diese Ansicht muss man schon dazu nehmen. Und dann ergibt sich ein, zumindest für mich, völlig logisches und nachvollziehbares Bild. Warum sollten die Gleichstellungsverfechter für mehr Männer im unteren Dienst werben wenn kein Interesse besteht? Das Argument ist genau das gleiche wie die Kritik an der Frauenquote für Führungspositionen. Warum sollten man Frauen in die Führung drängen wenn sie dort nicht hin wollen? Und sei es nur wegen der miserablen Work-Life-Balance.

Die Damen wissen also ganz genau, dass mit der Frauenquote keine Benachteiligung bekämpft wird. Im Gegenteil wird umgekehrt ein Schuh daraus. Da die relativ bequemen Jobs am unteren Ende überwiegend von Frauen besetzt sind möchte man eben nicht, dass durch eine Männerquote weniger Frauen eine Anstellung finden. Und das nur, weil sie das falsche Geschlecht haben.


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