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Sich in einem links-feministischen Kontext an einem solchen Punkt auf einen Rechtsstaat zu berufen ...

maddes8cht, Donnerstag, 18. Dezember 2014, 11:34 (vor 1649 Tagen) @ AndreasKs.
bearbeitet von maddes8cht, Donnerstag, 18. Dezember 2014, 11:43

Diesen schönen Satz fand ich besonders erwähnenswert:

Sich in einem links-feministischen Kontext an einem solchen Punkt auf einen Rechtsstaat zu berufen, hat unserer Meinung nach wenig mit einer politischen Auseinandersetzung zu tun.

Er zeigt das ganze Problem des Feminismus mit dem Konzept des Rechtsstaates auf.

Nicht, dass der Rechtsstaat besonders gut funktionieren würde.
Das tut er leider nicht.

Aber der Einwand richtet sich nicht gegen dysfunktionale Strukturen in unserem Rechtswesen, sondern genz direkt gegen die Inanspruchnahme des Rechtsstaates in einem Fall, bei dem diese Feministen den Rechtsstaat eben gern nach eigenem Belieben über den Haufen werfen würden.

Und was meine persönliche "Solidarität" mit Herrn Rosenbrock betrifft:
Ein rechtsstaatliches Verfahren, in dem er so richtig vorgeführt wird, wäre durchaus ganz in meinem Sinne - aber bitte in rechtsstaatlich korrekter Weise.

Die Feminista will ein rechtsstaatliches Verfahren offenbar nicht.
Dort steht man mehr auf Lynchjustiz, oder um den Satz noch mal in Zusammenhang zu setzen: auf politischen Schauprozessen ("hat unserer Meinung nach wenig mit einer politischen Auseinandersetzung zu tun") ?

Deshalb und in dem Zusammenhang taucht ja auch immer die Forderung auf, Angeklagte in Vergewaltigungsprozessen halt trotzdem zu verurteilen (z.B. bei Kachelmann, bzw. siehe die div. feministischen Kommentare zum Rolling-Stone Skandal), auch wenn eine Schuld nicht nachgewiesen werden kann, eben als politisches Signal, um bei Frauen die Hemmschwelle für Anzeigen zu senken.

In diesem Sinne bewerte ich auch den Schlusssatz des geänderten Artikels:

Diese Reaktionen sind Teil des Problems.

Die Reaktionen nämlich, Rechtsstaatlichkeit einzufordern, auch oder gerade gegen einen persönlichen Gegner.
Wobei ich in Rosenbrock in dem Fall einen Gegner sehe.


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