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Marburger Bestände

maddes8cht, Donnerstag, 11. Dezember 2014, 01:08 (vor 1656 Tagen) @ AndreasKs.

Inzwischen gibt es von Marburger Bestände diesen Eintrag:

http://marburgerbestaende.wordpress.com/2014/12/03/bestandsaufnahme/

Die Marburger Gerichte sind nun an der Reihe, dem Beschuldigten ein gutes Verfahren zu eröffnen, damit diese Angelegenheit auf rechtsstaatlichem Wege geklärt werden kann. Das AFLR strebt allerdings mehr an: “Wir haben sachlich, konstruktiv und ohne Öffentlichkeit, Menschen über das brutale Verhalten Rosenbrocks informiert, mit dem einzigen Ziel, dass ihm kein Podium mehr geboten wird, auf dem er sich als Feminist verkaufen kann.“

Schau an - findet man das in diesem Fall möglicherweise in irgend einer Weise problematisch?
Dass man jemanden vor entscheidung der Gerichte Abstraft und vorverurteilt?

Wer ist denn sonst immer so schnell dabei, bei Vorwürfen zu fordern, dass man dem Opfer (nicht etwa dem mutmaßlichen Opfer) einfach so zu "glauben"?

Eine Bestrafung des Beschuldigten außerhalb der Gerichte durch Berufsverbot bzw. Boykott durch die antisexistische Wissenschaftsszene, wäre allerdings eine Unterordnung der universitären Struktur unter die Macht der Rackets. Selbst wenn Rosenbrock sich auch weiterhin zu Kritik und Selbstkritik in der antisexistischen Szene bekennt, entstünde hier eine Parallelgesellschaft. Dass die Entscheidungsträgerinnen der Szene bisher nicht mitziehen – Rosenbrock also noch nicht aus ihren Kreisen ausschließen, nicht aufhören, ihm Vorträge, Projekte und Lehraufträge zuzuschanzen – kann ihnen allerdings offenbar als Inkonsequenz ausgelegt werden.

Was wollen sie da sagen?
Einerseits irgendwas, dass man sich "der Macht der Rackets" unterordnen würde, wenn man den Vorwürfen zu leicht nachgibt. Wobei mit den Rackets wohl die MRA- und antifeminismus-Szene gemeint sein wird.

Andererseit sagt man zum Schluss doch wieder, wenn man ihn weiter reden lässt, kann das als inkonsequenz ausgelegt werden.

Jaja, es schent schon eine schweirige Situation zu sein.


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