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Gewaltvorwürfe gegen Hinrich Rosenbrock

NorbertU ⌂ @, Nordhessen, Freitag, 05. Dezember 2014, 20:46 (vor 1597 Tagen) @ AndreasKs.

Als die Heinrich Böll Stiftung die Abschlussarbeit „Die feministische Männerrechtsbewegung“ von Hinrich Rosenbrock als „Expertise“ veröffentlichte, habe ich das kommentiert:
www.NUlb.de/Rosenbrock.htm
Mich störte damals besonders die Behauptung von Hinrich Rosenbrock, er sei mit Todesdrohungen von Antifeministen bedacht worden. Deshalb kam es zu einem Schriftwechsel zwischen ihm und mir, teilweise per eingeschriebenem Brief, teilweise per E-Mail.
Ich forderte Hinrich Rosenbrock damals auf, die von ihm behaupteten Todesdrohungen von Antifeministen gegen ihn zu belegen. Das konnte er nicht, stattdessen drohte er mir mit dieser E-Mail:

in Bezug auf Ihr Einschreiben vom 19.12.2012 und Ihre E-Mails vom
26.11.12 und 10.12.2012 stelle ich hiermit Folgendes klar:

1. Dieser E-Mail Verkehr darf nicht öffentlich gemacht werden.
2. Ich verbitte mir den von Ihnen genutzten Tonfall und behalte mir vor,
Sie wegen Nötigung anzuzeigen.
3. Ich verbitte mir weitere Kontaktaufnahmen Ihrerseits, egal über
welchen Weg und behalte mir vor, dies Gegebenenfalls auch juristisch
klären zu lassen.
4. Ich bin Ihnen gegenüber zu keinerlei Angaben verpflichtet, seien Sie
jedoch versichert, dass ich Morddrohungen gegen mich und meine Familie
belegen kann. Sollten Sie unwahre Behauptungen über mich verbreiten,
müssen Sie mit einer Anzeige rechnen.

Hinrich Rosenbrock ist inzwischen nicht mehr am Lehrstuhl von Frau Lenz tätig, sondern an der Uni Marburg. Er tingelte aber weiterhin durch die Lande um als ein „femistischer Wissenschaftler“ seine Magisterarbeit vorzustellen.
Wenn Hinrich Rosenbrock sich mit Vorwürfen aus dem feministischen Lager konfrontiert sieht, habe ich das nicht zu bewerten. Aber folgende Einschätzung möchte ich doch abgeben:

Niemand, gleich welchen Geschlechts, darf Gewalt gegen andere anwenden. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, würde ich Hinrich Rosenbrock verurteilen.
Aber so weit ist es nicht. Das will ich begründen: Feministen unterstellen Männern, grundsätzlich gewalttätig gegen Frauen zu sein. Dabei wird der Gewaltbegriff äußerst großzügig ausgelegt. Beispiel:

Körperliche Gewalt
Stoßen, Schlagen, Treten, Würgen, Festhalten, Fesseln, mit Gegenständen und Waffen bedrohen, Verletzungen zufügen, Essens- und Schlafentzug.

Körperliche Misshandlung ist spucken, boxen, stoßen, würgen, ohrfeigen, treten, werfen mit Gegenständen, überschütten mit Flüssigkeit, festes Zupacken, sämtlicher Körperkontakt gegen Willen und alle Formen sexueller Gewalt.
Psychische Gewalt
Er peinigt sie durch einschüchtern, Beleidigungen, bedrohen, Angst machen, Eigentum zerstören und einsperren.

Die psychische Misshandlung drückt sich aus in: ständiger Kritik, verspotten, Anschuldigungen, das Zurückhalten von Komplimenten und anderen Formen emotionaler Unterstützung, Untreue, Drohung mit Gewalt oder Selbstmord, Drohung die Kinder wegzunehmen oder zu verletzen, schweigen, Schrecken einjagen (z.B. durch zu schnelles Auto fahren) und vieles mehr.
Soziale Gewalt
Er nutzt seine „männlichen Privilegien“, behandelt sie als Dienerin, trifft alle Entscheidungen allein, benutzt die Kinder als Druckmittel, macht die Frau im sozialen Umfeld schlecht.

Quelle: www.awofrauenhausschwalmeder.de
Aus feministischer Sicht wäre Rosenbrock als bereits der Ausübung von Gewalt schuldig, wenn er seiner Partnerin keine Komplimente gemacht hätte. Das wäre für mich lächerlich.

„Vor über einem Jahr schilderte uns eine Frau*, dass ihr durch den Soziologen Hinrich Rosenbrock Gewalt angetan wurde…“ wird der Vorwurf der Ausübung von Gewalt gegen eine Partnerin unter http://aflrmarburg.blogsport.de/2014/12/01/wer-auch-immer-der-taeter-ist/ erhoben. Bewiesen wird der Vorwurf nicht. Es wird lediglich behauptet, dass „Neben ihrer bei der Polizei erstatteten Anzeige liegen Zeug*innenaussagen, ärztliches Attest und Fotos vor, die ihre Angaben bestätigen.“
Die Anzeige ist offensichtlich vor mehr als einem Jahr erstattet worden. Warum gibt es dann heute keine Abschließende Bewertung des Vorfalls, z.B. ein Gerichtsurteil? Wer sind die Zeugen? Hat eine unabhängige Instanz das Attest und die Fotos bewertet? Wir wissen aus unsäglich vielen Trennungskriegen, mit welchen Mitteln und mit welcher Unterstützung falsche Behauptungen zum Schaden des früheren Partners oder Kindesvaters vorgetragen werden.
Für mich ist es durchaus wahrscheinlich, dass hier ein Partnerschaftsstreit ohne die von feministischer Seite erhofften Konsequenzen ausgetragen worden war. Das könnte nun als Racheaktion in die Öffentlichkeit getragen worden sein. Wir sollten abwarten, ob Hinrich Rosenbrock zu dem Vorwurf Stellung nimmt. Bis dahin sehe ich keinen Anlass, ihn zu verurteilen. Obwohl ich allen Anlass hätte, ihn nach dem Inhalt der Schrift „Die antifeministische Männerrechtsbewegung“ und seinem Verhalten in o.a. Schriftverkehr zu bewerten.

--
www.Stiefkindadoption.de
WWW.Opektafarmer.de


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