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Gewaltvorwürfe gegen Hinrich Rosenbrock

AndreasKs. @, Donnerstag, 04. Dezember 2014, 20:51 (vor 1747 Tagen)
bearbeitet von AndreasKs., Mittwoch, 17. Dezember 2014, 22:40

Genderama weist auf Gewaltvorwürfe gegen Hinrich Rosenbrock hin. Diese Vorwürfe werden von einem Autonomen FrauenLesbenReferat Marburg erhoben (Abruf 04.12.14):


Vor über einem Jahr schilderte uns eine Frau*, dass ihr durch den Soziologen Hinrich Rosenbrock Gewalt angetan wurde. Sie hatten als Mitbewohner*innen für einige Wochen eine persönlich enge Beziehung zueinander. Die Gewalt äußerte sich sowohl physisch, in Form von Schlägen und Tritten, als auch psychisch, durch extrem sexistische bzw. misogyne Beleidigungen sowie absichtsvoll und gezielt verletzende verbale Angriffe auf ihre Person, auf ihre Weiblichkeit (z. B. "Du solltest dir Fett aus dem Arsch in die Titten verpflanzen lassen!"). Bei Hinrich Rosenbrock handelt es sich um einen namhaften Geschlechterforscher, der gerade mit seiner Forschung zur antifeministischen Männerrechtsbewegung viel akademisches und mediales Aufsehen auf sich gezogen hat. Der Widerspruch zwischen der forschenden Person Hinrich Rosenbrock, die öffentlich betont, dass er sich für feministische Ziele einsetzt und der privaten Person, die häusliche Gewalt ausübt, ist ein Skandal.


Hinrich Rosenbrock hat zugeschlagen und getreten, hat einer Frau* gegenüber immer wieder männliches Dominanzverhalten präsentiert. Und Rosenbrock wird weiter gepuscht. Durch Institutionen und deren Mitarbeiter*innen, die hätten helfen, schützen und unterbinden müssen. Sie hätten nicht dafür sorgen dürfen, dass er uns erzählt, wie Feminismus funktioniert. Aber das eigene Image könnte ja angekratzt werden, wenn raus kommt, dass da ein Gewalttäter hinter der freundlichen Fassade steckt. Dann lieber unter den Teppich kehren. Und das ist der eigentliche Skandal an den Ereignissen; diese bodenlose Verlogenheit! Hier wird ein Frauenschläger hofiert, der sich schämen sollte – so wie seine Entourage!
Rosenbrock hat zu der Betroffenen eine Vertrauensbasis und ein perfides Abhängigkeitsverhältnis geschaffen, das er dazu nutzte, sie psychisch und physisch zu misshandeln. Seine Schläge und Tritte wickelte er rückblickend als Spaß unter Freund*innen ab und verharmloste damit seine Gewalttaten. Aber: Gewalt gegen Frauen* ist niemals Spaß! Man kann einer Frau* nicht „versehentlich“ das Knie ins Gesicht rammen. Doch das hat er unter anderem getan.

Hinrich Rosenbrock tat sich 2012 als Verfasser einer sehr tendenziösen, die Männerrechtsbewegung abwertenden Studie für die Böll-Stiftung hervor. Laut Böll-Stiftung arbeitete er von 2009 bis 2011 am Lehrstuhl für "Soziologie: soziale Ungleichheit und Geschlecht" von Ilse Lenz , wo er seine vorläufige Prägung empfangen haben dürfte. Hinrich Rosenbrock ist schätzungsweise Ende 20.

Es ist für Außenstehende schlechterdings nicht zu beurteilen, was an den nun publik gemacht Vorwürfen dran ist. Ich bitte alle Teilnehmer hier im Forum, sich Spekulationen zu enthalten.

Ich hatte ihm anlässlich seines Vortrages in Hamburg 2013 (?) vorgehalten, ihm fehlen die einschlägigen Erfahrungen mit Zurücksetzungen in Scheidungs-, Sorgerechts-, Falschbeschuldigungs- und ähnlichen Fällen. Infolgedessen erschienen ihm die Reaktionen der Betroffenen in ihrer Schrillheit unverständlich. Er skandalisiere Letzteres, ohne Ersteres zu berücksichtigen. Den Gedanken fand er seinerzeit nicht nachvollziehbar.

Hinrich Rosenbrock ist nun in der Situation, sich coram publico mit ehrverletzenden Vorwürfen aus dem radikal linken, lesbischen Milieu auseinandersetzen zu müssen. Vielleicht eröffnet das dem "namhaften Geschlechterforscher" (Autonomes FrauenLesbenReferat Marburg) noch Einsichten in die Geschlechterverhältnisse, - um nicht mit seinen Worten zu sagen - in das "Patriarchat", die seinen Horizont erweitern.

Some learn it the hard way.

Oder:

"Die bitteren Stunden formen den Mann."
(Adenauer)

--
https://twitter.com/AndreasKrausser

Tags:
Rosenbrock Gewalt Vorwurf Autonome Lesben


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