Das Forum wird vom MANNdat e.V. (Impressum) für Diskussion und Informationsaustausch zur Verfügung gestellt. Es steht allen Interessierten zur Verfügung. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und sind keine Verlautbarungen von MANNdat. Eine Schreibberechtigung im Forum begründet weder eine Mitgliedschaft bei MANNdat, noch setzt sie sie voraus. Um einen Schreibzugang zu bekommen, bitte hier klicken. Bitte keine Beiträge oder Bilder aus fremden Quellen ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber hier einstellen. Statt dessen: Kommentierte Zitate mit Quellenangabe und Link. Kontakt: forumsverwaltung@forum-maennerrechte.de
Die Kommentarfunktion auf unserer Website erlaubt, einzelne Artikel auch unmittelbar dort zu kommentieren. Wir danken allen Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch recht herzlich und freuen uns auch in Zukunft über einen regen Gedankenaustausch.

Schon wieder im TV: wenn Frauen ihre Kinder töten, haben sie edlere Motive als Männer, die das gleiche tun.

Matt Alder @, Freitag, 07. November 2014, 08:41 (vor 1685 Tagen) @ gewege

Ein Lichtblick war für mich Andreas Schmidt, der im Tatort den Familienvater spielte.

Hallo Gerhard,

das war ein Polizeiruf 110 ;-)

Aber Spaß beiseite: Andreas Schmidt hat sich über seine Rolle dahingehend geäußert, dass sie ihm sehr schwer gefallen sei und er überlegen musste, ob er sie annimmt. Letzten Endes hätte der Regisseur den Ausschlag gegeben, den er aus langjähriger Erfahrung kennt und den er unter anderem dafür schätzt, dass er in seinen Inszenierungen versucht die Protagonisten zu verstehen - selbst wenn sie abscheuliche Taten begehen.

Das ist der eigentliche Lichtblick für mich, dass ein Schauspieler nicht nur auf den Broterwerb sondern auch auf die Qualität der Umsetzung eines Stoffes achtet.

Weder die Serienfolge noch die Labersendung danach habe ich mir allerdings angesehen. Was Ihr beide, Du und Friedhardt, berichtet bestätigt nur meine Erwartungen. Den Rostocker Polizeiruf fand ich ein, zwei Folgen lang gut, bis auch er den Universal-Einheitsbrei-Plot aufwies:

Auf Harte-Schale-weicher-Kern-Level getunter Macho-Bulle mit neurotischer Kollegin, die versucht der bessere Mann zu sein, vor den gemeinsamen Karren gespannt, Flirt und Bettgeschichte mit ihr dennoch nicht ausgeschlossen, natürlich Probleme mit der Holden zu Hause bei der man sich fragt, wie sie sich das Leben an der Seite eines Kriminalbeamten eigentlich vorgestellt hat und was der Grund war warum sie überhaupt mit ihm zusammen ist.

Dieses Muster ist sowas von austauschbar für 90% der deutschen Krimiproduktionen und langweilt mich zu Tode. Und dann ein solches Thema in diesem Format, das konnte nur in die Hose gehen. Glotze aus, das einzig probate Mittel.

Gruß,

Matt

P.S.: Übrigens, in deutschen Krimis sind fast alle männlichen Ermittler verkrachte Typen mit ruiniertem Privatleben. Das Adolf Grimme Institut hat zwischen den Jahren 2000 - 2005 die tatsächlichen Verhältnisse untersucht und festgestellt, das 2/3 der realen Ermittler in festen und stabilen Partnerschaften leben.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum