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Anne Wizorek zur Meinungsfreiheit

Thorsten @, Mittwoch, 08. Oktober 2014, 15:42 (vor 1804 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Mittwoch, 08. Oktober 2014, 16:16

Von der derzeitigen Form von Meinungsfreiheit im Internet hält Wizorek nicht besonders viel. Sie wünscht sich vielmehr "starke Moderationen", ein Masku, wer das für einen Euphemismus für eine starke Zensur hält. Dazu weist sie heute extra noch einmal auf einen Ausschnitt aus ihrem Interview mit der Frankfurter Rundschau hin:

Was ist denn diese Meinungsfreiheit wert, wenn in solchen Kommentaren gegen Menschen gehetzt wird, die sich daraufhin gar nicht mehr trauen, sich zu äußern? Wessen Meinungsfreiheit wird denn dann beschnitten, wenn wir diese Art von Kommentaren erlauben?

Da könnte man jetzt auf die Idee kommen, sie beziehe sich auf Kommentare wie den von Anatol Stefanowitsch, der Menschen, die Wizoreks Buch nicht mögen und das auch zum Ausdruck bringen, unterstellt, sie würden "sich auf allen Kanälen zusammenrotten" als Teil einer "menschenverachtende Propagandamaschine". Oder auf Michael Seemann, der leider keine Zeit hat, Arnes Rezension ("Maskumüll") zu lesen, und ihn als "Masku" ohne mit der Wimper zu zucken auf eine Ebene mit Holocaustleugnern stellt. Damit da keine Missverständnisse aufkommen, fährt sie fort:

Was ist "Freiheit statt Angst" wert, wenn es eh nur um die Freiheit von weißen Chaos-Computer-Nerds geht und eindeutige Probleme wie Online-Misogynie komplett ausgeklammert werden?

Schön, dass das also geklärt haben. Vielleicht könnte man ja in der Zukunft auch negative Rezensionen von Büchern von Frauen als "Online-Misogynie" unterbinden. Auf die trauen sich Frauen wie Wizorek ja auch nicht zu antworten.

Was sonst noch so durchs Netz zwitschert: Die allgegenwärtige patriarchalische Unterdrückung wird ein weiteres Mal greifbar, wenn eine Leserin von Wizorek bekennt, dass es "wirklich Überwindung braucht, das Buch in der Öffentlichkeit zu lesen", weil sie sich dafür "schräg angeschaut" fühlt. Ein Schelm bemerkt, dass Wizoreks Verlag mit der Formulierung "erfrischend unakademisch" etwas in der Art von "war stets bemüht" zum Ausdruck bringen könnte. Und ein Holzpferd hat sich die Mühe gemacht, noch einmal ausführlich auf Wizoreks Thesen einzugehen und meint "Nichts Neues im Feminismus"


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