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Wikipedia: Warum Fiona und ihre Freunde leichtes Spiel haben

Thorsten @, Freitag, 19. September 2014, 22:32 (vor 1822 Tagen) @ Roslin
bearbeitet von Thorsten, Freitag, 19. September 2014, 22:47

Es sind mehrere Faktoren, die Fionas Treiben möglich und die Wikipedia zu dem machen, was sie ist:

1. Pseudo-Transparenz
Im Prinzip ist die Wikipedia zwar transparent: (Fast) alle Änderungen lassen sich in alle Ewigkeit nachlesen und auf einen Urheber zurückführen. Das Problem ist, dass in der Vielzahl der täglich durchgeführten Änderungen kaum mehr jemand den Überblick in der Datenflut behält. Und Fiona hilft geschickt nach, in dem sie z.B. dafür sorgt, dass unliebsame Diskussionen nach bereits zwei Wochen automatisch von der Diskussionsseite gelöscht und ins Archiv versenkt werden, wo sie dann niemand mehr sieht, außer er macht sich auf eine mühevolle Suche.

2. "Wissenschaftliche" Quellen
Die Informationen in den Artikeln müssen belegt werden, am besten mit wissenschaftlichen Quellen. Das ist an und für sich eine vernünftige Regelung, solange man davon ausgehen kann, dass die Wissenschaft neutral und objektiv arbeitet. Dass sie das in vielen Fällen, insbesondere in der Soziologie, nicht tut, ist mehr ein gesellschaftliches Problem als eines von Wikipedia. Das gleiche gilt für die mangelnde Neutralität und Objektivität unserer Medien (die bedingt als Quellen zugelassen sind).

3. Admins, die ihre Ruhe wollen
Es braucht keine "Paten in Schlüsselstellungen", es genügt, dass die meisten Administratoren einfach ihre Ruhe wollen. Denn was es gibt, das ist ein kleine Clique mit viel Tagesfreizeit, die alles und jeden innerhalb und ausserhalb der Wikipedia so lange vollplärrt, bis sie ihren Willen bekommt. Und was soll man sagen, da sich die Clique für Frauen engagiert, muss das ja eine gute Sache sein, und kein Administrator möchte sich (öffentlich) als Frauenfeind bezeichnen lassen.

4. Nestbeschmutzer unerwünscht
Nestbeschmutzer mag man bei Wikipedia auch nicht. Seit GeorgJ110 den Versuch unternahm, kritische Stimmen zum Gender Pay Gap in den Artikel aufzunehmen, erhielt er mehrere Warnungen. Der folgende Beitrag wurde von Fionas Handlanger Stobaios umgehend gelöscht und sein Autor für drei Tage gesperrt:

Leute, lasst es doch. Solange Andreas Kemper und seine Kumpels Fiona, Sanfran, fröhlicher Türke, bürgerlicher humanist und die paar anderen Hanseln hier mit ganz viel Tagesfreizeit allen anderen auf der Nase herumtanzen, ist doch jede Anstrengung vollkommen sinnlos. Wenn die Wikipediagemeinde solche Figuren nicht rausschmeißen kann oder will, dann muss sie eben damit leben, daß die deutsche Wwikipedia in den entsprechenden Artikeln kein Lexikon, sondern eine politische Agitationsschrift ist. (nicht signierter Beitrag von 171.18.29.130 (Diskussion) 12:06, 18. Sep. 2014 (CEST))

Auch dieser Beitrag auf Georgs eigener Benutzerdiskussionsseite wurde von Stobaios umgehend gelöscht:

Ein Projekt wie Wikipedia zieht Lobby-Gruppen automatisch an (ich könnte sie Dir aufzählen, aber ich will Dich nicht entmutigen). Und unsere Administratoren stehen auf allen möglichen Seiten, aber keinesfalls "über den Dingen". Du bist gerade in die Feminismus-Fraktion gestolpert, die mit sonstigen – vermeintlich! – 'Linksorientierten' zu den schlagkräftigsten zählt, auch was das Durchdrücken von POV betrifft. Du würdest Wochen brauchen, all die Diskussionen auf einschlägigen Seiten durchzulesen, und Dir dabei vermutlich nur mehr fassungslos an den Kopf greifen. Laß es: Die Wikipedia ist viel mehr! Die Millionen Besucher der WP-Seiten haben nichts von frustrierten Autoren. Jede Zeile, die Du an Fanatiker wie 'Fiona' verschwendest, kostet diese Enzyklopädie all jene Beiträge, die Du in der gleichen Zeit konstruktiv schreiben könntest. Reib Dich nicht auf, und bleib uns (der Mehrheit sachlicher Autoren) bitte erhalten. Grüße, --5.11.172.141 22:51, 17. Sep. 2014 (CEST)

Diese Löschungen erfolgen jeweils mit Billigung der Administratoren. Solche Beiträge sind in der Wikipedia schlichtweg unerwünscht, sie gelten als "persönliche Angriffe", bzw. als "sachfremde Texte, die nicht der Artikelverbesserung dienen".


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