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Ich versuche auf Muster aufmerksam zu machen,

Roslin, Dienstag, 05. August 2014, 17:12 (vor 1721 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Roslin, Dienstag, 05. August 2014, 17:33

nach denen Gesellschaften geordnet sind, sich ordnen, geordnet werden. Muster, die an und für sich offensichtlich sind, deren Vorhandensein aber den Narrativen mächtiger Interessengruppen (linker wie kapitalistischer wie auch rechter) widerspricht, weshalb ihr Erkennen nicht gerne gesehen wird, schon gar nicht gefördert im Mainstream.

Weil sie zu erkennen das Erreichen politisch-ökonomischer Ziele erschwerte oder den Glauben an Prämissen, an die zu glauben notwendig ist, wenn Ideologien - wie etwa der Feminismus oder der Marxismus oder der Glaube an den rational-egoistischen Akteur der Marktradikalen, prima facie plausibel erscheinen sollen.

Weshalb auf diese Muster nicht nur nicht hingewiesen wird im öffentlichen Diskurs, sondern man lenkt mit Macht von ihnen ab, verwischt sie, rückt sie in den Hintergrund, propagiert Schein anstelle von Wirklichkeit, diffamiert etwa den mächtigen Einfluss der Säugetiernatur des Menschen auf sein gesellschaftlich-politisches Verhalten, sein Geschlechterrollenverhalten, als "biologistisch".

Das kränkt ja auch, schränkt die (All-)Machbarkeitsphantasien der diversen Macher/Sozialingenieure ein, kränkt letzten Endes die Eitelkeit und den Freiheitsdrang eines jeden Menschen.

Stark z.B. von der Genlotterie beeinflusst zu sein, deren Lose bereits bei der Zeugung zugeteilt wurden, das ist doch enttäuschend.

Jeder will gerne glauben, möglicherweise ein Einstein oder Mozart geworden zu sein, wenn er nur ordentlich erzogen und gefördert worden wäre, wenn die Gesellschaft oder andere böse Mächte außer einem selbst einen nicht daran gehindert hätten, alles werden zu können, was immer man werden wollte.

Ich hoffe, ein wenig aufzuklären.

Was der einzelne dann damit macht, ist seine Sache.

Ob er mir überhaupt zustimmt ohnehin eine Frage, die nur er beantworten kann.

Ich tue dies als Pessimist, ohne sonderliche Hoffnung auf voraussschauende kluge Aktion.

Denn die wäre notwendigerweise eher selbstbeschränkend, zurücknehmend, Demut einübend.

Nichts, womit man populär werden kann, schon gar nicht in einer "Befreie-Deine-Triebe"-Konsumgesellschaft, denn Du bist ein grundguter Mensch und was Du da befreist, kann nur gut sein.

Außerdem fühlt es sich ja auch noch toll an.

Der Mensch pflegt zu reagieren, aus SCHADEN klug zu werden.

Nicht vorher.

Der Schaden tritt ein, allmählich, schleichend.

Das ist einerseits angenehm für Menschen wie mich, die noch nicht akut leiden, sondern es sich relativ gut gehen lassen können.

Das ist allerdings andererseits auch ein Problem.

Wenn der Schaden so groß geworden sein wird, dass viele darunter leiden, so dass Aktion erfolgversprechend-massenwirksam zu werden verspricht, ist er u.U. auch schon so groß, dass nur noch wenig zu retten sein könnte.

Ist wie mit einer Krebserkrankung.

Vielleicht bereitet sich der eine oder andere darauf vor.

Was soll man sonst tun, wenn man Pessimist ist und sich als Passagier auf einer Titanic weiß, die ihren Eisberg längst gerammt hat (spätestens wohl 1914).

Aber noch ist die Erste Klasse nicht überflutet, das Geschirr noch nicht von den Tischen gerutscht, der Champagner im Glas angenehm kühl.

Noch spielt die Kapelle und die Lichter sind an.

Noch keine Spur von Panik.


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