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Wikipedia: ein Lehrstück

Roslin, Montag, 04. August 2014, 08:28 (vor 1785 Tagen) @ Thorsten

In der Wikipedia regieren jetzt die aktivistischen Aktivist.I.nnen links-feministischer Couleur. Sie bringen genug Zeit und Fanatismus mit, sich innerhalb der Organisationsstruktur zu vernetzen, gegenseitig abzuschirmen und so, top down, die schöne Idee der Wikipedia in ihren Hinterzimmern zu erdrosseln.

Ganz dreist und ganz lehrreich.

So gehen am Ende auch Demokratien vor die Hunde.

Weil die Nichtradikalen und Nichtfanatiker, Leute wie ich, sich nicht engagieren. Weil Menschen, die ein Leben haben, nicht bloß eine Überzeugung, sich nicht engagieren. Weil mich die ganze Intrigenklamotte mit anhängender Spezln-/Vettern- und Basenwirtschaft, Kneipentreffen und verschwörerischen Absprachen, die so etwas möglich macht, nur noch anödet. Weil's mir letzten Endes dann doch nicht so viel wert ist, als dass ich dafür Zeit und Nerven opfern möchte.

Für's Netzwerken mit, besser gegen die Spezln von Leuten wie Fiona Baine, Leute, die ich nicht mal mit der Zuckerzange anfassen möchte.

Also gewinnen sie, die kleinkarierten Fanatiker, die schmierigen Politintriganten. Sie gewinnen immer mehr Einfluss, formen Organisationen, ja ganze Gesellschaften mit der Zeit immer mehr nach ihrem hässlichen Bilde.

Eben nicht nur die Wikipedia.

Und je mehr sie gewinnen, desto mehr wächst die Unlust, die Entfremdung, desto höher wird die Schwelle, die Nichtfanatiker überwinden müssten, um überhaupt noch einen Finger krumm zu machen für den Erhalt eines solchen, allmählich immer mehr verkommenden Systems.

Je mehr sie gewinnen, desto mehr vernünftige Menschen ziehen sich zurück oder fangen erst gar nicht an.

Bis am Ende der Leidensdruck der Vernünftigen so groß geworden sein wird, dass sie doch noch etwas unternehmen wollen.

Nur um festzustellen, dass alle Machtpositionen besetzt und befestigt sind, dass nichts mehr zu unternehmen ist außer, das verharzte, verholzte, verfilzte System zum Einsturz zu bringen zu versuchen.

Was mit ungeheuren Kosten verbunden ist, viel größeren als wenn man es gar nicht erst so weit hätte kommen lassen.
Ich glaube, unserer ganzen Geellschaft geht es allmählich so im Großen wie der Wikipedia im Kleinen.

So gehen Demokratien vor die Hunde.

Und Menschen wie ich sind mit daran schuld, vielleicht sogar die Hauptschuldigen.

Aber bei Gott, es macht einfach keinen Spaß mehr.

Also lasse auch ich die Dinge einfach laufen, überlasse den blöden, blinden Fanatikern das Feld, sehe zu, wie sie ihre triebhafte Kleinkariertheit ausleben.

Nicht nur in der Wikipedia.

Es geht den Bach runter?

So what.


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