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Wikipedia: Die (Ir)relevanz von Elisabeth Tuider

Thorsten @, Sonntag, 03. August 2014, 23:12 (vor 1869 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von Thorsten, Sonntag, 03. August 2014, 23:47

Die Relevanzkriterien bei Wikipedia sollen dafür sorgen, dass sowohl der Gegenstand eines Artikel als auch der Artikel selbst von Interesse für die Benutzer von Wikipedia sind. Damit möchte man verhindern, dass Wikipedia zu einer riesigen Müllhalde von Artikeln wird, die weder jemand lesen, noch auf dem aktuellen Stand halten möchte. Der Weg, auf dem diese Relevanzkriterien umgesetzt werden, sind Löschanträge. Jeder, der findet dass ein Artikel, so wie er geschrieben ist, nicht den Relevanzkriterien genügt, kann diesen zur Löschung vorschlagen. Dann kann 7 Tage lang über die Relevanz des Artikel diskutiert und der Artikel verbessert werden, und am Ende entscheidet ein Administrator, ob der Artikel behalten oder gelöscht wird. Über den Artikel von Women against Feminism wurde z.B. letzte Woche diskutiert und weil dem Administrator die Rezeption in den Medien nicht eingehend genug war, hat er ihn heute gelöscht.

Nun gibt es auch Relevanzkriterien für Artikel über Wissenschaftler. Die fordern unter anderem: "Die Bedeutung der Forschungsarbeit des Wissenschaftlers soll im Artikel erkennbar sein. Insbesondere ist es nicht ausreichend, ausschließlich den Lebenslauf des Forschers von Geburt über Schule und Studium bis zur Professur zusammenzufassen." Genau das ist das Problem bei der derzeitigen Version des Artikels der Gendertrulla Elisabeth Tuider: Ihr Artikel ist im wesentlichen ein kurzer Lebenslauf. Über ihre Forschungsarbeit und deren Bedeutung geht aus dem Artikel nichts weiteres hervor, als dass sie "wegen ihrer sexualpädagogischen Positionen in den Sozialen Medien diffamierenden Schmähungen und Gewaltandrohungen ausgesetzt war". Dass zu diesen umstrittenen Positionen praktische Übungen mit Dildos und Liebeskugeln gehören, das möchten die Autoren (u.a. Fiona Baine) lieber nicht erwähnt haben, und so tut man sich verständlichermaßen schwer, überhaupt irgendetwas über ihre wissenschaftliche Bedeutung zu schreiben. Das wird dort auch seit einer Woche bemängelt, geändert hat sich seither allerdings nichts.

Heute schrieb nun jemand einen Löschantrag zum Artikel von Elisabeth Tuider. In der dazugehörigen Löschdiskussion meint dessen Author Jürgen Oetting, das wäre ein Fall für die Qualitätssicherung. Tuider hätte außergewöhnliche Vorschläge zur Sexualpädagogik gemacht, das solle in den Artikel eingearbeitet werden. Damit mag er ja recht haben und für das Einarbeiten der "außergewöhnliche Vorschläge" hätte er nach den normalen Regeln 7 Tage Zeit. Aber normale Regeln gelten nicht für Fiona. Fiona weiß was besseres. Sie entfernt einfach den "Troll-Antrag" - Problem gelöst, Arbeit gespart.

Wir haben in den letzten Tagen ja gesehen wie Fiona & Co immer wieder missliebige Beiträge aus Diskussionen verschwinden ließen, ohne dass es Konsequenzen dafür gab. Manch einer mag sich dabei denken: Wo kein Kläger, da kein Richter. Das stimmt zum Teil, zum anderen hat man sich, sobald geklagt wurde, oft genug damit herausgewunden, man würde jetzt den "ach so wichtigen Beitrag stehen lassen". Auch zu Fionas Entfernung des Löschantrags wurde eine Vandalismusmeldung gemacht, in der "um Wiederherstellung des [Löschantrags] und entsprechende Sanktionen gegen Fiona B." gebeten wurde. Und was passiert? Nichts. Das heisst fast nichts. Fiona kam mit der dreisten Behauptung davon, der Löschantrag wäre nicht regelkonform gewesen, und gesperrt wurde am Ende der Melder. Hat noch jemand Fragen, warum sich Fiona & Co so aufführen, wie wir das in den letzten Tagen beobachten konnten?


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