Das Forum wird vom MANNdat e.V. (Impressum) für Diskussion und Informationsaustausch zur Verfügung gestellt. Es steht allen Interessierten zur Verfügung. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und sind keine Verlautbarungen von MANNdat. Eine Schreibberechtigung im Forum begründet weder eine Mitgliedschaft bei MANNdat, noch setzt sie sie voraus. Um einen Schreibzugang zu bekommen, bitte hier klicken. Bitte keine Beiträge oder Bilder aus fremden Quellen ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber hier einstellen. Statt dessen: Kommentierte Zitate mit Quellenangabe und Link. Kontakt: forumsverwaltung@forum-maennerrechte.de
Die Kommentarfunktion auf unserer Website erlaubt, einzelne Artikel auch unmittelbar dort zu kommentieren. Wir danken allen Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch recht herzlich und freuen uns auch in Zukunft über einen regen Gedankenaustausch.

Quoten schmeissen hin.

adler @, Kurpfalz, Samstag, 05. Juli 2014, 13:39 (vor 1899 Tagen)

Die Personalchefin der DHL, Angela Titzrath, will nicht mehr. Aus "persönlichen Gründen" scheidet sie nach zwei Jahren aus. Dabei vereinbart sie doch alles, was sich Headhunter wünschen:
"Management-Erfahrung auf den Spitzenetagen zweier deutscher Großkonzerne, Internationalität, ein überzeugendes Auftreten - und das richtige Geschlecht."
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vorstand-der-deutschen-post-wieder-eine-frau-weniger-1.2027645

Erst im April hatte ein anderer Konzern mit erheblichem staatliche Einfluß eine Quothilde verloren. Marion Schick wirft bei der Telekom hin. Sie war dort auch Personalchefin, der Konzern sprach auch von "persönlichen" sie selbst aber von "gesundheitlichen Gründen".
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/marion-schick-personalchefin-verlaesst-die-telekom-1.1935937

Sie war allerdings ein noch ganz anderes Früchtchen. Während Angela Titzrath zuvor wenigsten bei Daimler im Vorstand war, hatte sich Marion Schick noch nie in der freien Wirtschfaft bewährt. Sie war zuvor immer nur da, wo keine Gewinne erwirtschaftet werden müssen:
Vorstandsmitglied bei der Fraunhofer-Gesellschaft, Präsidentin der Hochschule München und baden-württembergische Kultusministerin.

Die "Süddeutsche" listet im Artikel "Frauenquote Schneller Aufstieg, plötzlicher Abgang" neben DHL weitere überforderte Topp-Manager.I.nnen auf, denen der Wind da oben doch etwas zu rauh war, als sie der Quotensänfte entstiegen waren:

- Siemens hatte Brigitte Ederer und Barbara Kux in den Vorstand geholt, beide mussten bald wieder gehen.
- Marion Schick war ihren Job als Personalchefin bei der Deutschen Telekom nach zwei Jahren wieder los.
- Elke Strathmann scheiterte bei Conti.
- Beim Softwarekonzern SAP gingen sogar gleich zwei Frauen hintereinander.
- Von 19 Frauen, die seit 2010 insgesamt in Dax-Vorstände berufen worden waren, sind sieben schon wieder ausgeschieden.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/frauenquote-schneller-aufstieg-ploetzlicher-abgang-1.2029329

Macht aber nix. DENN:

"Nach den bisher bekannten Plänen der Bundesregierung sollten nur etwa 100 große deutsche Aktiengesellschaften von einer Frauenquote von 30 Prozent betroffen sein. Inzwischen weitet ein neuer Gesetzentwurf, der stark die Handschrift von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) trägt, den Kreis der betroffenen Unternehmen auf bis zu 3500 Firmen aus.
Nach den Schwesigs Plänen sollen auch viele kleinere Firmen einbezogen werden. In jedem Fall sollen Geschäftsführung oder Aufsichtsrat mit "mindestens einem Mann oder einer Frau" besetzt werden."

Klar, dass es ihr besonders wichtig ist, dass da auch "mindestens ein Mann" im Aufsichtsrat sitzen muss.

Gruß
adler


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum