Das Forum wird vom MANNdat e.V. (Impressum) für Diskussion und Informationsaustausch zur Verfügung gestellt. Es steht allen Interessierten zur Verfügung. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und sind keine Verlautbarungen von MANNdat. Eine Schreibberechtigung im Forum begründet weder eine Mitgliedschaft bei MANNdat, noch setzt sie sie voraus. Um einen Schreibzugang zu bekommen, bitte hier klicken. Bitte keine Beiträge oder Bilder aus fremden Quellen ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber hier einstellen. Statt dessen: Kommentierte Zitate mit Quellenangabe und Link. Kontakt: forumsverwaltung@forum-maennerrechte.de
Die Kommentarfunktion auf unserer Website erlaubt, einzelne Artikel auch unmittelbar dort zu kommentieren. Wir danken allen Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch recht herzlich und freuen uns auch in Zukunft über einen regen Gedankenaustausch.

Von der Kunst, Schwule gegen Männer (und damit gegen sich selbst) auszuspielen

Peter @, St.Gallen, Dienstag, 18. Februar 2014, 13:34 (vor 1924 Tagen) @ Arne Hoffmann

... Aber erstens ist das Engagement auch gegen Diskriminierungen und Diffamierungen von schwulen Männern nun mal auch eine ethische Frage und nicht nur eine Frage möglicher Allianzen...

Die Möglichkeit einer Allianz halte ich für die nähere Zukunft für illusorisch. Meine Motivation, mich für berechtigte Anliegen der Schwulen einzusetzen ist ziemlich gering. Meine Erfahrung, die ich in Diskussionen mit Schwulen gemacht habe sind gelinde gesagt ernüchternd. Wer nicht vorbehaltlos alles unterstützt, was von dieser Seite an politischen Initiativen kommt, der wird beschimpft und diffamiert. Entweder man unterstützt sie vorbehaltlos in allem, oder man ist ein reaktionäres homophobes Trottel. Es ist der gleiche bornierte Mist, den man von feministischer Seite zu hören kriegt.

Ich mag Leute nicht, die sich einer sachlichen Auseinandersetzung verweigern und jeden Abweichler als krank und gestört klassifizieren und der Auffassung sind, sie hätten es nicht nötig, ihre Positionen sachlich darzulegen.

Kurzum: Die berechtigten Anliegen stelle ich deswegen nicht in Frage. Für ein Engagement meinerseits aber fehlt es mir an dem Respekt, den sie für sich berechtigt einfordern. Warum sollte ich mich für Leute engagieren, denen bei Kritik an Gender Mainstreaming nichts als einfältige Beschimpfungen einfällt?


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum