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Antifatalismus

Radfahrer @, Montag, 03. Februar 2014, 12:44 (vor 1997 Tagen) @ Michael K.

Hallo MichaelK,

nur eine kurze Anmerkung zu unserer Diskussion, die m.E. etwas ins Off Topic geraten ist: Ich bin selbst ein religiöser Mensch, der an eine Schöpfung glaubt. Die Reibungspunkte, in welchen die Konzepte "Evolution" und "Schöpfung" unvereinbar sind, halte ich für sehr marginal. Wer genug Energie im Ärmel hat, um aus "Nichts" "Alles" zu erschaffen (wenn man das mit mir zusammen glauben möchte), kann auch in 6 Tagen eine Welt bauen, die FAKTISCH einen Urknall hatte, 5 Milliarden Jahre alt ist, und in der seit ein paar Millionen Jahre so etwas wie eine Evolution statt findet.

Zur Illustration empfehle ich die Lektüre des Romans "Strata" von Terry Pratchett. Eine Besprechung davon findet sich in der englischen Wikipedia

Was mich unter geschlechterpolitischen Gesichtspunkten interessiert, ist die Frage: Wo ist der Ansatz, dass Männer ihre Stimmen erheben? Fakt ist, dass wir alle Stimmen haben und diese durchaus auch hören lassen (so lange es nicht um unsere eigene Sache geht). Welche Hemmschwellen sind überwindbar, welche nicht? Welche basieren auf so archaischen (biologisch oder historisch gewachsen, ist beinahe unerheblich) Mustern, dass eine Überwindung innerhalb einer Generation utopisch ist? Und wo lässt sich im Gegensatz dazu ansetzen?

Die Frage nach der Disposition halte ich daher für berechtigt. Gerade als Gegenentwurf zum Fatalismus, der sich für manchen aus einem schöpfungs- oder evolutionsbedingten "das ist halt mal so" ergeben könnte.

Grüßle, Radfahrer


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