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Das geheimnisvolle Schweigen der Männer

Radfahrer @, Mittwoch, 29. Januar 2014, 15:59 (vor 2002 Tagen) @ Viktor

Hallo Viktor,

Natürlich sollten Frauen Vorwurfshaltungen gegenüber Männern und die Opferrolle aufgeben.

Das ist aber eine sehr utopische Forderung, die Du hier in Anlehnung an Ulfig (und Amendt?) stellst. Es sind ja gerade Männer, die ein Gesetzeswerk geschaffen haben, welches Frauen für ein faires Verhalten bestraft. Ich selbst habe bei Frauen gröbst unmoralisches Verhalten erlebt (auch nach deren eigenem Standard, wenn die Rollen umgekehrt gewesen wären). Aber ich weigere mich, es dem (weiblichen) Individuum anzulasten, im Rahmen des ihm Möglichen und Legalen den größten eigenen Vorteil zu suchen. Wo sollen die armen Mädels denn ihre Fähigkeit zur ethischen Selbstreflexion herbekommen? Das Gesetz verlangt es nicht von ihnen, und in der Schule lernen sie es auch nicht, geschweige denn im GEZ-Fernsehen.

Männern wurde schon immer eingeredet, für das größere Ganze (früher für das Volk - aktuelle Abwandlung: für die EU -, heute zum Eigennutz von Feministinnen) Opfer bringen zu müssen und Millionen haben sich zB. als Kanonenfutter mißbrauchen lassen,

Nein, das wurde nicht "den Männern" eingeredet, sondern nur der Mehrheit der nicht-mächtigen Männer. Das ist ein großer Unterschied! Von keinem König, Papst, Führer, Rockstar oder Vorstandsvorsitzenden wurde und wird erwartet, für ein größeres Ganzes Opfer zu bringen. Auf diese verschwindende Minderheit der Männer stützt der Feminismus sein Märchen von der hegemonialen Männlichkeit. Und deren Dominanz muss dafür herhalten, um der Mehrheit der Männer, die eben nichts zu sagen haben und für das größere Ganze tatsächlich Opfer zu bringen, das schlechte Gewissen einzureden, das sie zum Schweigen bringt.

Schweigen tut übrigens auch die Mehrheit der Frauen, da die auch nichts zu sagen haben. Schon mal eine Supermarktkassiererin, die mit keinem "Besserverdiener" verheiratet ist, auf einem feministischen Podium gesehen?

Ein Schlüssel zu einem erfolgreichen Erheben der männlichen Stimme dürfte sein, eine Rhetorik zu finden, mit der ein Mann politische Missstände anprangern kann, ohne sich selbst als nicht-mächtig und damit gewissermaßen zweitklassig zu outen. Ich bin gespannt, was Amendt zu sagen hat. Ulfigs Rezension klingt in dieser Hinsicht nicht sehr hoffnungsvoll.

Ich werde Amendts Buch aber selbst lesen.

Grüßle, Radfahrer


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