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Die Bundeswehr und ihre Frauenquote

HansG, Samstag, 25. Januar 2014, 01:58 (vor 1856 Tagen) @ MathiasF
bearbeitet von HansG, Samstag, 25. Januar 2014, 02:07

Ich habe meinen Grundwehrdienst relativ kurz vor der vollständigen Öffnung geleistet. Schon damals waren einige Probleme absehbar. Auf der einen Seite gab es durchaus Frauen die jeden potentiellen körperlichen Nachteil durch zusätzliches und auch härteres Training auszugleichen versuchten und teilweise sogar mehr als ausglichen. Diesen wenigen Frauen standen vergleichsweise Viele entgegen die eine Truppenübung mit Schulsport zu verwechseln schienen. An Defiziten wurde nicht gearbeitet. Eher wurde die Übung dank ärztlichem Attest umgangen.

Als Zeit- oder Berufssoldat wäre ich auch skeptisch oder sogar sauer wenn eine offensichtliche Niete nur aufgrund des Geschlechts vorgezogen würde.

Der Artikel verschweigt leider wie groß der Anteil an tätlicher sexueller Belästigung ist und was bereits als verbale Belästigung gilt. Auch der Verglich mit der US-Army hinkt. Viele US-Soldaten würden von der BW mangels Qualifikation/Bildung abgelehnt.

Warum die Bundeswehr nur für Frauen familienfreundlicher werden soll bleibt auch ein Rätsel. Die Nennung von ein oder zwei Vorteilen für die Truppe wäre auch schön gewesen. Nur um das Ganze mal sichtbar zu machen...

Wie sehen den die Partnerschaftskrisen im Vergleich zu Polizei, medizinischem Personal oder in der Gastronomie Beschäftigten aus?

Irgendwie bleiben für mich mehr Fragen als Antworten.

Nachtrag:
Die Tagesschau wird deutlicher:

Mehr als jede zweite Soldatin war der Studie zufolge mindestens einmal sexueller Belästigung ausgesetzt: 47 Prozent berichteten von unangemessenen Bemerkungen oder Witzen, 25 Prozent von pornografischen Bildern, 24 Prozent von unerwünschten sexuellen Berührungen und drei Prozent von sexueller Nötigung oder Vergewaltigung.


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