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ratlose Räterepublik

Eugen, Dienstag, 14. Januar 2014, 12:17 (vor 1990 Tagen) @ Sandal Tolk

wir bräuchten einen Presserat, aber es gibt keinen. Es gibt nur eine komische Veranstaltung der Presse, die sich Presserat nennt. Und ich vermute nebenbei, die Mitarbeit in diesem Organ ist etwa so attraktiv, wie die Tätigkeit des Protokollführers bei der Jahresversammlung des örtlichen Karnickelzüchtervereins.

Man stelle sich einen Verbraucherverband vor, in dem nur die Vertreter von Industrie, Handel und Gewerbe sitzen. Was wäre das? Genau - eine komische Veranstaltung…

Wenn sich beispielsweise ein Leser der „Augsburger Allgemeine“, Politik-Redaktion, über einen Artikel beim Presserat beschwert, wo landet wohl seine Beschwerde? Richtig: Auf dem Schreibtisch von Frau Ursula Ernst, Redakteurin bei der „Augsburger Allgemeine“, Politik-Redaktion, Mitglied im Deutschen Presserat seit 1995, Vorsitzende des Beschwerdeausschuss 2001/2002, 2004-2006, 2010/2011, Sprecherin des Presserats 1999, 2012. Spielt es noch eine Rolle, ob sie das vielleicht an ihren Kollegen Tilmann Kruse, Mitgeschäftsführer von Gruner + Jahr abgibt? Wohl kaum.

Was vom Presserat anmaßend als Pressefreiheit beansprucht wird, ist in Wahrheit die Macht über die öffentliche Meinung. Und wo bleibt in dieser komischen Veranstaltung die Öffentlichkeit, wo bleibt der Einzelne? Wenn die Medienmeute über Einen herfällt - wo bleiben dessen Rechte? Hach Gottchen ja, er kann sie ja einklagen... wenn er kann, und wenn sich die Gerichte für ihn instrumentalisieren lassen. Tun sie aber nicht. Der "Journalist" Gesterkamp hat nach Ansicht des LG Köln Unwahrheiten über MANNdat verbreitet. Aber das war nach Ansicht des Gerichts nicht so wichtig. Seine Freiheit, Unwahrheiten verbreiten zu dürfen, erschien dem Gericht wichtiger. Für die Freiheit der Journaille, Unwahrheiten zu verbreiten, lassen sich Gerichte offenbar gerne instrumentalisieren, insbesondere wenn es eine Richterin ist und wenn es gegen Männerrechtler geht .

Das kennzeichnet in etwa die Lage. In einem Presserat, der seinen Namen verdiente, säßen selbstverständlich auch gleichberechtigte Vertreter der Öffentlichkeit. Aber Halt! Geht ja auch nicht. Wir haben ja z. B. einen Rundfunkrat - in dem Vertreter, insbesondere Vertreterinnen, aller gesellschaftlich relevanten Gruppen sitzen, äh... sitzen sollten. Was tun diese, wenn ein Misthaufen wie die Zündfunkredaktion des Bayrischen Rundfunks gegen ehrenwerte Männerrechtler anstinkt? "Redaktionelle Freiheit... blah... blah...." nicht etwa die Freiheit von MANNdat, sich ungescholten für Männerrechte einsetzen zu dürfen.

Oder der Werberat... haha. Die größte aller Lachnummern. Wenn Frauen sich über Frauenfeindlichkeit beschweren, dann tanzt dieser komische Rat einen Walzer im Viereck. Und wenn Männer sich beschweren, dann sollen sie das… haha... humoristisch sehen.

Also das größte Manko bei all diesen Räten besteht darin, dass es sich um einen Etikettenschwindel handelt, der so aufgeblasen daher kommt, dass er schwer zu durchschauen ist. Diese Räte sind so glaubhaft wie eine Expertise von Erzfeministin Ilse Lenz über Männerrechtler. Sie sind keine Räte. Korrekt wären sie allenfalls als "Abteilung Öffentlichkeitsarbeit" des jeweiligen Verbandes bezeichnet. Aber schon wenn wir sie als "Rat" anrufen, weisen wir ihnen eine Autorität zu, die sie nicht haben und die ihnen auch nicht zukommt. Deswegen ist es eigentlich sinnlos, sie anzurufen. Da werden sie dann zwar schließen, es müsse wohl alles richtig sein, was sie treiben, aber das tu sie so oder so.


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