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Erklärungsversuch

Sandal Tolk, Dienstag, 14. Januar 2014, 09:07 (vor 2011 Tagen) @ Eugen

Persönlich setze ich wenig Hoffnung in die Einsichtsfähigkeit des Feigenblatt-Instituts namens "Deutscher Presserat". Aber zumindest soll man dort nicht sagen können, es hätte sich schließlich niemand beschwert.

Es scheint ja ein offenes Geheimnis zu sein, dass einige Mitglieder der Beschwerdeausschüsse von ver.di kommen. Hatte nicht auch ver.di die Probleme der Jungen in der Schule verneint?

Ich weiss nicht, ob sich jemand über die "Maskuline Muskelspiele" beim Presserat beschwert hat. Oder über das Verschwinden der Kommentare dazu.

Mann hätte garantiert große Schwierigkeiten gehabt, dem Presserat die "Maskuline Muskelspiele" als von eine, von Männerhass triefende Sendung darzustellen.

Diese Sendung wurde nämlich für den Juliane Bartel Medienpreis 2013 nominiert. Das deutet auf ein wertvolle Sendung hin, denn von den "110 Einsendungen" hatte die Jury 18 nominiert.

Aus der Laudatio zur Kategorie: "Womit wir auch schon beim Thema wären. Bei dem Verstoß gegen das Menschenrecht der Frauen, denselben Beruf auszuüben wie ein Mann. Unfassbar eigentlich - auch heute noch, mitten in unserer ach so modernen Gesellschaft gibt es - geduldet vom Staat - eine Parallelgesellschaft, die Frauen kategorisch ausschließt von allen wichtigen Ämtern."

War da nicht etwas? §16 BGleiG? der Männer kategorisch ausschließt von allen wichtigen Ämtern?

So wie dem Herren Laudator, Andreas Neumann, seine eigene Diskriminierung als Mann nicht auffällt - obwohl es diesen Preis nur für Frauenthemen gibt -, so wird es vermutlich auch dem Presserat nicht auffallen (dürfen?), dass die Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik nicht ausgewogen ist.

Die gleichen Soldaren, die "Maskuline Muskelspiele" für nominierungsfähig empfanden, sitzen auch im Presserat.

Dabei scheint der Kampf der Kulturen auf einer ganz anderen Ebene zu laufen.

Menschen, denen die neue Bildungspolitik in BW missfällt, haben eine Petition dagegen formuliert. Diese hat mittlerweile 122.000 Unterstützer.

Die Soldaten aus der Gender-Partei haben zum Gegenangriff geblasen und ebenfalls eine Petition eingereicht. Die haben nun ca. 63.000 Unterstützer innerhalb einer Woche mobilisieren können.

Die ersten haben ihre Schäfchen und mit dem Gender Mainstreaming Unzufriedene mobilisiert, die zweiten über die Medien, die sie beherrschen (also auch den Presserat) die Multiplikatoren-Armada.

Das könnte vielleicht auch erklären, warum die Zahl der Unterstützer für den Offenen Brief bis dato noch klein geblieben ist: Der Krieg ist gerade an der Sexualunterricht-Front ausgebrochen.

Es ist sicherlich interessanter zu verfolgen, wie die beiden Religionen - Feminismus und Glaube an Gott - sich fetzen werden. Von den Feminist.I.nnen weiss ich, dass sie nicht mit Menschen "unseres Schlages" und schon gar nicht mit denen anderer Religionen reden.

Wie auch immer. Einen Offenen Brief muss mann zuerst lesen und dann verstehen. Ich hege allerdings den Verdacht, dass so mancher beim Presserat dem Glauben verfallen ist, dass: „Es ist nicht einfach, eine Frau zu sein". Daraus folgern die, dass es einfach ist, Mann zu sein und deswegen wird der Glaube gewinnen, wonach die Gleichstellung das lösen würde, koste es auch die Diskriminierung des Mannes.

Gruß
Michael

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!


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