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Männerrechtler und Homosexualität

Radfahrer @, Donnerstag, 19. Dezember 2013, 17:23 (vor 2038 Tagen) @ NorbertU

Und es gibt die Schnittmenge aus Lesben und Schwulen, die alle homosexuell sind.

[Korinthenkack]
Diese Schnittmenge dürfte allerdings (traditionelles Verständnis des Begriffs Geschlecht vorausgesetzt) sehr klein sein
[/Korinthenkack]

Wichtig ist dabei, dass man zwischen den Geschlechtern und der sexuellen Orientierung unterscheidet. Dass bei bestimmten Schnittmengen auch übereinstimmende Interessen auftauchen, ist selbstverständlich.

Dir und mir ist das selbstverständlich. Ob es die Blog-Paradisten verstanden haben?

Da kommt bei mir die Frage auf: Versuchen die schwulen Männerrechtler nun die Diskurshoheit bei den Männerrechtlern zu übernehmen?

Das unterstelle ich nicht einmal. Die meisten Blog-Paradisten machen mir einen Hetero-Eindruck. Ausnahme ist Gay West, und der bemüht sich meines Wissens nicht um eine Diskurshoheit bei den Männerrechtlern.

Mein Eindruck ist eher, dass die maskulistische Bloggerszene gerade eine Menge Energie damit verheizt, schönes Wetter bei den Schwulen zu machen, und zwar ganz, ohne von den Schwulen dazu aufgefordert worden zu sein. Das Motiv wäre interessant. Angst, als homophob, konservativ oder rechts angeschaut zu werden? Oder vielleicht auch nur der Wunsch, mal als eine gemeinsame Bewegung wahrgenommen zu werden? Alles hehre Motive, die ich teile. Die Aktion indes mutet weiterhin befremdlich an, auch abgesichts der gesellschaftlichen Stellung der Schwulen, wie von Eugen beschrieben.

Alle schwulen Männerrechtler haben das Recht, sich sowohl für die Interessen der Männerrechtler als auch die Rechte der Schwulen einzusetzen. Aber sie sollten unterscheiden, welche Themen zu ihren schwulen und welche zu ihren männerrechtlichen Interessen gehören.

Dem kann ich nur beipflichten.

Grüßle, Radfahrer


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