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das Problem ist das Opfer-Abo der Frauen

Hans3, Sonntag, 10. November 2013, 11:23 (vor 2055 Tagen) @ Radfahrer


Was ich eher glaube, ist dass Männer Männer nicht als Kollektiv wahrnehmen.

Leider ist das so.

Oder es hat auch evolutionäre Ursachen ("intrasexuelle Konkurrenz"?). Oder wir haben einfach noch nicht den richtigen Zugang zueinander.

Oder weitere Ideen?

Grüßle, Radfahrer

Hallo Radfahrer,

wer sich zusammen tut, um für seine Benachteiligungen zu kämpfen, gibt zu, Opfer zu sein. Männliche Opfer jedoch sind in unserer Gesellschaft so ziemlich das lächerlichste, was es gibt. Als Beispiel von unzählig vielen sei mal Boris Becker genannt: Es spielt keine Rolle, was für ein Mensch er ist (die Boulevardpresse hat ihm ja bisher hofiert) - er ist eigentlich ein Opfer! Doch in den Medien wird er nun lächerlich gemacht, weil er sich von seiner Frau schlagen ließ (und die "taz" weiß natürlich, dass er selbst Schuld ist). Im umgekehrten Fall würde es keine Rolle spielen, wie doof Barbara Becker ist - in den Medien wäre Boris nur das böse Schwein, dass Frauen (!) schlägt.
Ich erlebe immer wieder, wie pikiert Männer tun, denen ich was von männlicher Benachteiligung erzähle; da finde ich eher noch bei Frauen Verständnis

Ja, und wie sollen sich Männer auch als Kollektiv sehen - sind es doch gerade Männer, die besonders männerfeindlich sind:
- ideologisch: z.B. Rosenbrock (ihr kennt da die Leute sicherlich besser als ich)
- politisch: z.B. der minderbegabte Trittin, Sigmar Gabriel ("Frauen bekommen für die gleiche Arbeit 23% weniger Geld")
- in den Medien: z.B. waren es männliche Stern-Redakteure, die letztendlich die hysterische "Aufschrei"-Debatte entfacht haben; auch hier, der Beitrag zu den angeblich frauenfeindlichen Filmen bei rp-online: von einem Mann
- und rechtlich: mir fällt auf, dass männliche Staatsanwälte und Richter besonders hart gegen Männer vorgehen; die unschuldig Verurteilten wurden ausnahmslos von Männern verurteilt und J. Kachelmann wurde besonders hart von Staatsanwalt Oltrogge verfolgt.

Es sind nun ausgerechnet Frauen, die am ehesten noch für Männer eintreten: So war es eine Abgeordnete, die die Äußerung des minderbegabten Trittin kritisch hinterfragte und es war vielleicht Pech für Heidi Külzer, dass sie an eine Richterin geraten war.

Und nun habe ich noch eine Frage, die mich schon lange umtreibt:
Warum handeln Männer so, wie oben beschrieben? Wenn sie schon Angst um ihre Karriere haben (was ich ja z.T. verstehen kann), dann sollen sie doch wenigstens ihre Klappe halten und nicht versuchen, A. Schwarzer noch zu überholen.

So, das soll erst mal reichen.

Gruß,
Hans3


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