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Die HandlangerInnen des Patriarchats

Radfahrer @, Freitag, 02. August 2013, 13:58 (vor 1482 Tagen) @ Robin Hood

Hallo Robin Hood,

Rockefeller soll einmal gesagt haben:
"Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Ausserdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden."

Das ist ja interessant. Hast Du dazu eine Quelle?

Der Feminismus als Teil der Steuerung und Manipulation der Welt durch die mächtigen Vertreter des Großkapitals zu ihren Gunsten, das sollte man im Auge behalten, denn wir haben es in Wirklichkeit mit einem viel größeren "Gegner" zu tun, als mit ein paar durchgeknallten Feministinnen.

Die "paar durchgeknallten Feministinnen" sind gewissermaßen ein Teil des größeren Gegners. Auch wenn ich sie nicht Feministinnen nennen würde.

Die etablierte deutsche Geschlechterpolitik ist durch und durch patriarchatsdienend und damit streng genommen antifeministisch.

- der mächtige angestellte Konzernboss bekommt einen Aufsichtsrat voller unerfahrener Quotenfrauen, die ihn nicht kontrollieren können oder wollen und damit seine, des Patriarchen, Macht stabilisieren
- der mächtige Parteiboss umgibt sich mit von ihm persönlich geförderten Ziehtöchtern statt mit demokratisch bewährter Konkurrenz (prominentes Beispiel: Christian Ude)
- die Frauen, die auf Sänften in die oberen Etagen getragen wurden, eignen sich (falls sie irgendwo ein Durchsetzungsvermögen entwickelt haben, was sie zu ihrem Aufstieg nicht gebraucht hätten) patriarchales Ellenbogenverhalten an (bei diversen Grünen-Frauen zu beobachten)
- Angebliche Benachteiligung von Frauen wird zu einem Hauptargument für die Beibehaltung der (derzeit ausgesetzten, ich weiß) Kriegsdienstpflicht und damit dem Erhalt partriarchal-hierarchischer Strukturen, sowohl im Militär, als auch bei den großen Arbeitgebern der ersatzdienenden Zwangsarbeiter (vulgo: Zivis). Es ist kein Zufall, dass der ehemalige evangelische Landesbischof Johannes Friedrich gleichzeitig bekennender Feminist und lautstarker Befürworter des patriarchalen Kriegsdienstes war.
- Parteinahe "Stiftungen" betreiben vordergründig Frauenpolitik, zum Teil mittels bitterster Polemik gegen Gleichberechtigung. Dieselben "Stiftungen" verfügen über Etats, die ein Vielfaches der Etats ihrer Parteien erreichen, und das abseits jeglicher demokratischer Kontrolle. Stabilisiert werden die oberen, patriarchalen Führungsschichten der Parteien.
- Eine Familien- und Bildungspolitik, die auf das Ablösen der Familie als primäre Erziehungsinstanz durch öffentliche Betreiber einerseits abzielt, und andererseits auf das bildungsmäßige Niederhalten männlichen Nachwuchses, erzeugt (gemeinsam mit immer aggressiver propagandistisch genutzten öffentlich-rechtlichen Medien) eine unkritische, leicht regierbare junge Generation.

Die deutsche Frauenförderpolitik und das deutsche Patriarchat stabilisieren einander.

Ich würde Feminismus brauchen, wenn er einen Aufschrei dagegen unternehmen würde.

Grüßle, Radfahrer


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