Das Forum wird vom MANNdat e.V. (Impressum) für Diskussion und Informationsaustausch zur Verfügung gestellt. Es steht allen Interessierten zur Verfügung. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und sind keine Verlautbarungen von MANNdat. Eine Schreibberechtigung im Forum begründet weder eine Mitgliedschaft bei MANNdat, noch setzt sie sie voraus. Um einen Schreibzugang zu bekommen, bitte hier klicken. Bitte keine Beiträge oder Bilder aus fremden Quellen ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber hier einstellen. Statt dessen: Kommentierte Zitate mit Quellenangabe und Link. Kontakt: forumsverwaltung@forum-maennerrechte.de
Die Kommentarfunktion auf unserer Website erlaubt, einzelne Artikel auch unmittelbar dort zu kommentieren. Wir danken allen Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch recht herzlich und freuen uns auch in Zukunft über einen regen Gedankenaustausch.

AfD zum Fall Monika Ebeling

AndreasKs. @, Donnerstag, 18. Juli 2013, 19:40 (vor 2250 Tagen)

Folgender Text stammt aus einem Argumentationsleitfaden der AfD, der mir vorliegt, aber nicht online steht:

Der Fall Monika Ebeling

Die Goslarer Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling wurde auf Antrag der Ratsfraktion der Linken im Mai 2011 mit Stimmen aus allen Fraktionen ihres Amtes enthoben. Die Leitung eines städtischen Kindergartens in Goslar wurde ihr zum Jahresende 2011 auf Antrag der FDP-Ratsfraktion, infolge des medialen Interesses an ihrer Abberufung als Gleichstellungsbeauftragte ebenfalls entzogen.

Ihr Vergehen ist ihre vom feministisch geprägten Mainstream abweichende Haltung zur Gleichstellung von Mann und Frau, die sie folgendermaßen formuliert: „Das ist im Grundgesetz klar definiert: Es geht um die Gleichstellung von Mann und Frau. Aufgrund der Geschichte ist klar, dass der Fokus auf der Frauenarbeit lag. Das war lange Zeit richtig und gut. Dort, wo Frauen noch immer benachteiligt werden, ist es auch heute noch wichtig. Aber wir müssen auch auf die Männer schauen und darüber nachdenken, welche Gleichstellungsbedürfnisse und Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts sie haben. Ich habe Empathie in beide Richtungen.“

Im Übrigen sehe sich Frau Ebeling als „eine Gleichstellungsbeauftragte, die die zunehmenden Probleme männlicher Jugendlicher nicht als tollen Erfolg einer einseitigen Geschlechterpolitik feiert, sondern erkennt, dass hier Handlungsbedarf besteht.“. Im Interview mit dem EF-Magazin sagte sie: „...eine Gleichstellungsbeauftragte ist aus meiner Sicht eine Person, die Frauen- und Männerpolitik im Blick haben muss. Wie soll sie sonst Gleichstellung betreiben?“.

Diese Haltung praktizierte sie auch in ihrer täglichen Arbeit und zog damit den Zorn der Feministinnen aller Fraktionen auf sich. Dabei hielt sich Ebeling ausschließlich an das Grundgesetz. Doch das Grundgesetz hat mächtige Gegner: Die Bündnisgrünen im Stadtrat erklärten kurzerhand, Ebeling wolle die „Benachteiligung von Männern aufzeigen und beseitigen – dies ist nicht unser politischer Wille“. Damit war die Abberufung Ebelings „demokratisch“ beschlossen.

Weil Monika Ebeling als einzelne Rebellin gut und gerne der Schneeball sein könnte, der eine Lawine auslöst, mit der das gesamte bisherige System der einseitigen Gleichstellungspolitik zu Fall gebracht wird, erregt dieser Fall inzwischen weit über die Goslarer Stadtgrenzen hinaus Aufsehen. Die bundesweite Unterstützung für Monika Ebeling in Blogs, Internet-Foren, sozialen Netzwerken wie Facebook und vielen anderen Feldern wächst rapide, was ein weiteres Beispiel dafür ist, wie sehr sich die Volksvertreter inzwischen vom Volk entfernt haben, das sie vertreten sollen. Monika Ebeling hat mittlerweile die Leitung eines anderen Goslarer Kindergartens übernommen.

--
https://twitter.com/AndreasKrausser


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum