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ein Frauenförder Gummi Paragraph im Grundgesetz

Eugen, Mittwoch, 17. Juli 2013, 17:29 (vor 2171 Tagen) @ Radfahrer

Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
Hier wurden - aus Sicht des Neufeministen Radislav Fahrer - 3 entscheidende Fehler gemacht:
1. Beseitigung: Es geht also nicht darum, einen an einer Stelle bestehenden Nachteil an einer anderen Stelle auszugleichen, also z.B. den Nachteil, dass eine Frau Kinder kriegen kann, durch die Kriegspflicht von Männern auszugleichen. Das Staatsziel lautet Beseitigung: also wenn die Fähigkeit zu gebären ein Nachteil ist, ist der Staat verpflichtet, diese zu beseitigen. ...
2. bestehender: Es ist also ausdrücklich nicht Aufgabe des Staates, Nachteile aus der Vergangenheit in der Gegenwart auszugleichen. Also wenn Frauen früher nicht arbeiten durften, ist dies kein Grund, heute etwa Frauen bei der Berufsförderung zu bevorzugen...
3. Nachteile: Das Wort ist sehr geschickt gewählt, denn was ein Nachteil ist, ist ja hochgradig subjektiv. ...


Hallo Radfahrer,

pfeilgerade Analyse!

Das ist genau so gewollt, wie du es beklagst:

Der unmissverständliche Gleichberechtigungsparagraph Art. 3 Abs. 2 GG, der allen Bürgern gegenüber dem Staat(!) gleiche Rechte einräumt (ein spätes Erbe der französischen Revolution) wurde nämlich auf Druck von Frauenverbänden anno 1994 durch Verfassungsreform(!) in einen Frauenförder-Gummi-Paragraphen umgewandelt.

Mein alternativer Formulierungsvorschlag:
Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und wirkt auf einen Ausgleich aller bestehenden oder bestanden habenden Umstände hin, die eine Frau als Nachteil empfinden könnte oder hätte können.

Das ist ein gefährlicher Vorschlag. Wie ersichtlich hat schon der erste Kommentator deinen satirischen Sarkasmus (als Radislav Fahrer) nicht verstanden und prompt fehlinterpretiert.

Gruß, Eugen


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