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Theorie und Praxis

Sandal Tolk, Montag, 24. Juni 2013, 23:45 (vor 2216 Tagen) @ Radfahrer

Hallo Radfahrer,

Ich hatte ja klar den Rahmen skizziert, in dem ich persönlich diese Problematik besser aufgehoben sehe: In Workshops, in denen z. B. Klaus durch ein Impulsreferat seine Fragen präsentiert.


Ist das jetzt Theorie oder Praxis? Oder anders: Gibt es einen solchen Workshop, wo Klaus für die Thematisierung seiner Fragen eine Plattform hat? Oder ist dies nur Folge 31285 von "ich habe da eine Idee; MANNdat, macht mal"?

1. Wenn Klaus eine Idee vortragen darf, dann darf ich auch eine vortragen.
2. Wenn es mir frei steht, die Frage von Klaus zu beantworten oder nicht, kann auch meine Idee von jedem gewürdigt oder eben ignoriert werden.

Wo liegt also das Problem?

Betrachten wir es doch vollkommen unaufgeregt.

Die Feminist.I.nnen arbeiten mit "Multiplikatoren", die sie auf Workshops ausbilden lassen, die von unseren Steuergeldern bezahlt werden.

Vom Feinde lernen, heisst Siegen lernen.

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass in der Männer- und Väterrechtsbewegung eben die Organisation solcher Schulungen oder der Möglichkei eines Gedankenaustausches um jeden Preis verhindert werden soll. Das alte Prinzip, Teile und Herrsche!

Damit können viele, von Männer-Diskriminierung Betroffene, sich nicht organisieren und auch nichts bewegen. Dass bei manchen der Frust ganz gewaltig zugenommen hat und er sich dadurch äusserst aggressiv verhält, kann ich sehr gut verstehen.

Da helfen auch keine Appelle, sie sollten sich immer so verhalten, als ob sie die Botschafter dieser Bewegung wären. Solange sie keine U-Boote sind, fühlen sich viele durch niemand vertreten.

Bevor sich erneut jemand auf den Schlips getreten fühlt: Damit fordere ich niemand auf, irgend etwas zu tun, sondern stelle nur fest, dass da etwas Wichtiges - aus meiner Sicht - fehlt. Wenn jemand eine andere Meinung hat, steht ihm diese frei, auch dann, wenn es uns nicht richtig weiterbringt ;-).

Die Diskussionskultur in den Foren läuft ja meistens darauf hinaus, dass eine Frage unbeantwortet bleibt, wie z. B. meine Frage im anderen Thread an Dich ob Du für den Feminismus bist?!


Ich kann in dem verlinkten Beitrag keine Frage finden. Allerdings habe ich sie m.E. schon mehrfach beantwortet, siehe z.B hier oder hier.

Ich hätte es als Frage aufgefasst, denn es enthält eine große Verwunderung?! Nach jahrelangen Beobachtungen des Feminismus, kann ich keine einzige positive Eigenschaft bei denen feststellen. Dass Terres des femmes mal zufälligerweise gegen die Beschneidung waren, nehme ich denen nicht ab: Die sitzen doch in den verschiedensten runden Tische auch auf höchster politischer Ebene. Hätten sie es tatsächlich gewollt, hätten sie es verhindern können. Das kann nur Theater gewesen sein.

Und jetzt eine praktische Frage: Werden unsere Stimmen, Positionen zu den Fragen von Karl in irgend einer Weise bewertet, ausgewertet oder was auch immer?


Nein. Es lesen ein paar Leute in diesem Forum und ziehen ihre persönlichen Schlüsse. Nicht mehr und nicht weniger sollte man erwarten.

Du erwartest von mir, dass ich Respekt vor Klaus' Fragen haben soll, aber vor meiner Frage hast Du kein Respekt ;-)?

Geht unsere Müh in irgend einer Weise in das Patrimonium der Männerrechtsbewegung, in der Form einer Positionierung, Stellungnahme, usw.?


Wer ist "unsere"? Wer ist das "Patrimonium"? Das hier ist ein Diskussionsforum. MANNdat macht Positionierungen und Stellungnahmen. Aber nicht hier im Forum, sondern auf seinen Vereinsseiten.

Du und Ich, das sind Wir. Kommt in der Männerbewegung irgendwann einmal das WIR-Gefühl mal hoch?
Eine Demokratie lebt von der Meinung aller. Soll das heissen, dass MANNdat unsere Meinung nicht interessiert?
Patrimonium = "Vätervermögen"

Das meinte ich mit einem Strang ziehen: Wir sollten versuchen zu erreichen, dass die Eloqvenz, die Tatsachen, die Argumentation erneut die Kommunikation der Menschen beherrscht, Frauen, wie Männer.

Was z. Zt. aus den Kreisen, die sich feministisch schimpfen kommt, erinnert am finstersten Mittelalter.


Zustimmung. Daran arbeiten wir. Weniger hier im Forum, sondern hauptsächlich im Verein.

Das was ich versuchte zu vermitteln war, dass das Werk der Väter- und Männerrechtbewegung durch Multiplikatoren eben vervielfacht werden könnte.

Obwohl wir das erkannt haben, sind wir leider noch nicht einmal in der Lage, eine Akademie für Männerbildung aufzustellen, die nicht nur als Kaderschmiede, sondern als Ideenplattform agieren sollte.


Das ist die Theorie. Die Praxis:
1. Wer bezahlt's?
2. Wer macht's? Du hast genau so einen Vollzeitjob wie ich, also werfen wir besser einander nicht vor, es nicht zu machen.
3. Wo willst Du die Leute herbekommen, die sich zum Kader schmieden lassen?

1. Wer bezahlt bei den Feminist.I.nnen?
2. Sollte ich nicht sozialverträglich frühableben, werde ich garantiert dieses Projekt in Angriff nehmen, wenn sich keiner dafür berufen fühlt.
3. Hast Du schon mal eine Anfrage gestartet? Warum immer so negativ? Warum immer zuerst "das geht doch nicht", statt "versuchen wir es mal"?

2005 stand ich allein auf weiter Flur bei der Kommentierung feministischer Artikel. Heute werden wir als Rechtsradikale geschimpft, weil wir "zu viele" sind.

Wenn ich den einen oder anderen Gedanke, nicht bis zu Ende geführt habe, dann nur deswegen, weil die Kommentarfunktion hier ein Zeichenlimit hat.


Ist das jetzt gut oder schlecht? ;-)

Beide Optionen stehen Dir frei zur Verfügung :-D. Du musst Dich nur, wie ein echter Männerrechtler, für EINE Option entscheiden: Die Richtige ;-)

Grüßle
Michael

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".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!


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